Umstrittene Käfigkämpfe in Köln veranstaltet

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Der niederländische Kämpfer Denis Stojnic (l) liegt am Samstag (13.06.2009) in der Lanxess Arena in Köln in einem Octagon (achteckiger Käfig) blutüberströmt am Boden während er gegen seinen Landsmann Stefan Struve kämpft. Bei den auch "Mixed Martial Arts" oder "Freefight" genannten Kämpfen prügeln jeweils zwei Kontrahenten ohne jegliche Schutzkleidung in einem Stahlkäfig aufeinander ein.

Köln - Trotz heftiger Proteste sind am Samstag in Köln sogenannte Käfigkämpfe ausgetragen worden.

Es ist das erste Mal, dass diese brutale Kampfsportart in Deutschland zu sehen ist. In einem umzäunten Ring sind Schläge auf den Kopf und Tritte in den Bauch erlaubt. In der Kölner Lanxess-Arena ging es am Samstgabend aber zunächst unblutig zu. Nach dem ersten Kampf umarmten sich die Kontrahenten demonstrativ.

Die Veranstalter hatten einen Infostand aufgebaut, an dem Minderjährige ihre Karten zurückgeben konnten. Jugendliche unter 18 Jahren waren nicht zugelassen. Laut Veranstalter wurden vor Beginn 40 bis 50 Karten zurückgegeben. Die Halle bot Platz für 12 600 Zuschauer, war aber nicht ausverkauft. Mehrere Besucher verteidigten die in den USA populäre Kampfsportart. “Ich sehe mehr die Technik und die harte Arbeit, die dahintersteckt“, sagte zum Beispiel der 32-jährige Marlon. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie hat gegen die Kämpfe ebenso protestiert wie zahlreiche Politiker.

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