Umfrage zu den Ängsten der Deutschen wird vorgestellt

Im vergangenen Jahr sorgten sich die Deutschen internationalen Krisen zum Trotz vor allem ums Geld. Foto: Marc Müller/Archiv
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Im vergangenen Jahr sorgten sich die Deutschen internationalen Krisen zum Trotz vor allem ums Geld. Foto: Marc Müller/Archiv

Vor Höhe, Prüfungen oder Krankheit: Ängste gibt es viele. Aber welchen Einfluss haben aktuelle Themen und Entwicklungen darauf, was die Deutschen beunruhigt? Eine Studie will das klären - es geht auch um die Themen Flüchtlinge und Griechenland.

Berlin (dpa) - Was bringt die Deutschen um den Schlaf? Was den Bundesbürgern derzeit am meisten Angst macht, haben Forscher in einer repräsentativen Studie untersucht. Das Ergebnis stellt die R+V-Versicherung heute in Berlin vor.

Das Infocenter der Versicherung befragt seit 1992 regelmäßig rund 2400 Menschen zu ihren Ängsten. In diesem Jahr kamen Sonderfragen zu aktuellen Themen wie Flüchtlinge oder Griechenland-Krise hinzu. Sie sollen offenlegen, welchen Einfluss aktuelle Ereignisse auf die Ängste der Deutschen haben.

Bei der R+V-Studie aus dem vergangenen Jahr sorgten sich die Deutschen internationalen Krisen zum Trotz noch vor allem ums Geld: Drei von fünf Deutschen fürchteten, dass sie wegen der Eurokrise als Steuerzahler stärker belastet werden und durch höhere Lebenshaltungskosten weniger im Portemonnaie haben könnten.

Einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts YouGov zufolge haben 58 Prozent der Deutschen Angst vor Krieg - ebenso viele sorgen sich um Umweltzerstörung. Neben politischen und gesellschaftlichen Einflüssen dominieren demnach Ängste vor Krankheiten oder Schicksalsschlägen: 65 Prozent der Befragten fürchten sich vor Krebs. 72 Prozent haben Angst, dass ein Freund oder Familienmitglied verunglückt.

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