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Bericht der «New York Times»

Trump-Golfclub soll Migranten ohne Papiere beschäftigt haben

In Donald Trumps privatem Golfclub in Bedminster sollen Migranten ohne gültige Papiere gearbeitet haben. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP
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In Donald Trumps privatem Golfclub in Bedminster sollen Migranten ohne gültige Papiere gearbeitet haben. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP

US-Präsident Trump verfolgt beim Thema Migration einen harten Kurs. In seinem privaten Luxus-Golfclub scheint man da entspannter zu sein: Zwei Frauen aus Mittelamerika behaupten, sie hätten jahrelang als Einwanderer ohne gültige Papiere für Trump gearbeitet.

Bedminster (dpa) - In Donald Trumps privatem Golfclub im US-Staat New Jersey sollen Migranten ohne gültige Papiere gearbeitet haben. Das berichtete die «New York Times».

Die Zeitung bezieht sich auf Interviews mit zwei Frauen aus Mittelamerika, die über Jahre im Luxus-Golfclub des US-Präsidenten angestellt waren, sowie auf von ihnen vorgelegte Papiere.

Zur Zeit ihrer Einstellung hätten beide illegal in den USA gelebt. Eine der Frauen sei inzwischen eingebürgert worden, berichtete das Blatt.

Victorina Morales aus Guatemala und Sandra Diaz aus Costa Rica sagten im Interview der «New York Times», dass mindestens zwei ihrer Vorgesetzten über ihren Aufenthaltsstatus Bescheid gewusst hätten. Laut der Zeitung liegen dafür allerdings keine Beweise vor.

Die Trump Organization wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück: «Wir haben strenge Einstellungsverfahren. Falls ein Mitarbeiter falsche Dokumente vorgelegt hat, wird ihm unverzüglich gekündigt.»

Trump verfolgt beim Thema Migration einen harten Kurs. Seit Beginn seiner Amtszeit haben die USA die Einwanderung massiv erschwert. Durch Trumps Aussagen über Migranten aus Lateinamerika habe sich die Situation für die Angestellten des Golfplatzes deutlich verschlechtert, sagte Morales. Deshalb habe sie sich an die Presse gewandt: «Wir haben keine Lust mehr auf die Beleidigungen und die Art, wie er über uns spricht, obwohl er weiß, dass wir ihm dabei helfen, Geld zu verdienen.»

Story der New York Times (Englisch)

CNN-Artikel (Englisch)

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