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14-monatiger Trip

Triathlon-Weltumrundung: Extremsportler Deichmann am Ziel

Jonas Deichmann zurück
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Nach all den Strapazen ist der Extremsportler Jonas Deichmann wohlbehalten und glücklich in München angekommen.

Mitten in der Corona-Pandemie umrundet Abenteurer Jonas Deichmann mit einem 120-fachen Ironman-Triathlon die Welt - nun hat er sein Ziel erreicht.

München - Der Extremsportler Jonas Deichmann ist nach seinem 14-monatigen Triathlon um die Welt am Ziel in München angekommen. Nach 120 Ironman-Triathlons beendete der 34-Jährige am Montag um 16.15 Uhr seine bisher größte sportliche Herausforderung auf dem Odeonsplatz.

In München wurde Deichmann trotz eisiger Temperaturen von Freunden, Familie, Fans und einem großen Medienaufgebot empfangen. „Die letzten zwei Tage hatten wir Schneefall und die übelsten Wetterbedingungen“, sagte Deichmann der Deutschen Presse-Agentur.

Energie tanken mit Nusshörnchen

Kurz vor seiner Ankunft machte der gebürtige Stuttgarter in Seeshaupt (Landkreis Weilheim-Schongau) am Starnberger See Rast. Dort tankte der Leistungssportler noch einmal Energie für die letzten rund 50 Kilometer bis zum Ziel: „In Seeshaupt gab es beim Bäcker leckere Nusshörnchen“, sagte Deichmann.

Auf seiner Reise ist der Schwabe unter anderem 54 Tage entlang der Adria-Küste geschwommen, bei minus 20 Grad durch Sibirien geradelt und rund 5000 Kilometer quer durch die Hitze Mexikos gerannt. Nun ist für den Athleten erst einmal Erholung angesagt. Nach 14 Monaten Triathlon wolle er seinem Körper auch 14 Monate Erholung gönnen, sagte Deichmann.

Ab zum Friseur

Für den langbärtigen Abenteurer geht es nach eigenen Angaben nun erst einmal zum Friseur. Sein Bart sei ihm mittlerweile „zu lang und ungepflegt“, scherzte Deichmann. Der Spitzensportler wurde in den mexikanischen Medien als der „deutsche Forrest Gump“ bekannt. Wie Tom Hanks als Forrest Gump im gleichnamigen US-Film von 1994 trug Deichmann bei seiner Reise durch das Land der Azteken eine rote Kappe der Firma Bubba Gump Shrimp Company und einen langen Bart.

Deichmann, der im Schwarzwald aufwuchs, freut sich vor allem darauf, seine Freunde und Familie zu sehen und mal wieder „Maultaschen und Käsespätzle“ zu essen. Die nächste große Herausforderung ist bereits für 2023 geplant - noch verrät Deichmann aber keine Details.

Bei der Triathlon-Langdistanz „Ironman“ müssen 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen bewältigt werden. dpa

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