Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Krimml in Österreich

Seilschaft aus Bayern stürzt in den Tod

Rettungshelikopter-Einsatz in Krimml: Die fünf Toten des schweren Bergunfalls in Österreich sind wahrscheinlich Deutsche. Foto: Franz Brinek/Salzburger Woche/SN
+
Rettungshelikopter-Einsatz in Krimml: Die fünf Toten des schweren Bergunfalls in Österreich sind wahrscheinlich Deutsche. Foto: Franz Brinek/Salzburger Woche/SN

Bergsteigerunglück in den österreichischen Alpen: Fünf Männer einer sechsköpfigen Seilschaft sterben im Salzburger Land.

Krimml (dpa) - Bei einem Bergunfall bei Krimml im Salzburger Land ist nach österreichischen Angaben eine sechsköpfige Seilschaft aus Bayern verunglückt.

Fünf Männer im Alter von 34, 56, 65, 69 und 70 Jahren aus dem Raum um die Städte Altötting und Burghausen in Oberbayern starben, wie es von der Landespolizeidirektion in Salzburg hieß. Ein 75 Jahre alter Bergsteiger überlebte schwer verletzt und wurde von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Salzburg geflogen.

Die Gruppe stürzte rund 200 Meter ab. Einer der Bergsteiger kam auf blankem Eis in etwa 3000 Metern Höhe am Berg Gabler ins Rutschen und riss die anderen mit in eine Spalte zwischen Gletscher und Fels.

Eine Gruppe von Bergsteigern, die etwa 30 bis 50 Meter hinter der verunglückten Seilschaft ging, beobachtete den Unfall demnach. Der Letzte in der Seilschaft wollte offenbar umkehren, weil ihm der Aufstieg zu riskant wurde. Die Gruppe soll zugestimmt haben und wollte umdrehen. Dabei soll der Zweite am Seil ausgerutscht sein.

«Die letzten Zwei versuchten den Sturz noch mit Pickeln zu halten, jedoch vergeblich», schilderte Franz Gensbichler, Einsatzleiter der Bergrettung Krimml laut österreichischer Nachrichtenagentur APA.

Ein Bergführer, der im Gebiet war, sah den Absturz und alarmierte kurz nach 10 Uhr morgens die Rettungskräfte. Gegen 15.40 Uhr wurde die letzte Leiche mit dem Rettungshubschrauber ins Tal gebracht. Der Einsatz gestaltete sich schwierig, da die Unfallstelle steinschlaggefährdet war.

Kommentare