Einsatz am Sonntagmorgen

Bergrettung verhindert Tragödie in Tiroler Alpen

Tirol - Die Wanderung am Stubaier Höhenweg hatten sich ein Deutscher und eine Tschechin sicherlich anders vorgestellt. Trotz ungünstiger Witterung begaben sich die Beiden auf eine Wanderung - und mussten schließlich gerettet werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Am Morgen des 8. September unternahmen eine 43-jährige Tschechin und ein 47-jähriger Deutscher trotz widriger Witterungsverhältnisse (starker Regen, schlechter Sicht und angekündigtem Wintereinbruch) eine Wanderung am Stubaier Höhenweg von der Innsbrucker Hütte zur Bremer Hütte. Infolge der Verschlechterung der Wettersituation im Laufe des Tages – einsetzender Schneefall in den Mittagsstunden – gerieten die Beiden in Bergnot und setzten nach zwölf Stunden, gegen 19.30 Uhr, im Bereich der Hohen Burg – unterhalb der Äußeren Wetterspitze (SH circa 2500 Meter) einen Notruf ab.

Zehn Männer der Bergrettung Steinach-Gschnitztal begaben sich zunächst mit der Materialseilbahn zur Bremer Hütte und stiegen von dort circa zwei Stunden zu den in Bergnot geratenen Personen auf. Diese wurden bei circa 50 cm Neuschnee stark unterkühlt aufgefunden und zunächst erstversorgt. Im Rahmen einer aufwändigen, mehrstündigen Rettungsaktion wurden die beiden Alpinisten bei den widrigen Wetterbedingungen zur Bremer Hütte gebracht, wo sie am 9. September gegen 4 Uhr eintrafen. Mit Ausnahme der Unterkühlung blieben die Tschechin und der Deutsche unverletzt. Sie befinden sich derzeit noch auf der Bremer Hütte.

Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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