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Vater konnte sich retten

Texas: Urgroßeltern und vier Kinder ertrinken

Tropensturm "Harvey" - Deutsche Community leidet in Houston
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Ein Foto zeigt die Schwere der Lage in Houston

Im überschwemmten Texas bleibt die Lage prekär. Nun hat die Polizei einen besonders tragischen Todesfall in der Metropole Houston bestätigt.

Houston - Bei den schweren Überschwemmungen in der texanischen Metropole Houston sind sechs Mitglieder einer Familie getötet worden. Die Leichen seien aus einem Kleinbus geborgen worden, nachdem das Wasser langsam zurückgegangen sei, teilte Sheriff Ed Gonzalez am Mittwoch vor Journalisten mit. Die Familie, ein Paar mit vier Urenkeln im Alter von sechs bis 16 Jahren, sei seit Sonntag vermisst worden.

Bei den Toten handelt es sich um ein älteres Ehepaar im Alter von 81 und 84 Jahren und vier Kinder im Alter zwischen 6 und 16 Jahren. Der Vater der getöteten Kinder, der den Bus in Houston gefahren hatte, konnte sich den Angaben zufolge noch aus dem Fahrzeug befreien. Rettungskräfte hatten ihn bereits am Sonntag von einem Baum gerettet. Das Fahrzeug mit den sechs Leichen konnte erst am Mittwoch geborgen werden.

Medien rechnen mit 30 Todesopfern

Die Familie hatten versucht, den steigenden Fluten, die der Wirbelsturm "Harvey" mit sich gebracht hatte, zu entkommen. "Harvey" war vor fünf Tagen in Texas erstmals auf Land getroffen und dann vom Landesinneren aus zurück aufs Meer gezogen. Über dem Golf von Mexiko nahm der Sturm dann erneut Feuchtigkeit auf und erreichte am Mittwoch den Bundesstaat Louisiana.

Die offiziell von den Behörden bestätigte Zahl der Toten im Zusammenhang mit „Harvey“ in Texas ist damit auf zehn gestiegen. Am Dienstag hatte die Polizei von Houston den Tod eines Beamten bestätigt, der am Sonntag auf dem Weg zu seinem Dienst ertrunken war. Er war das vierte offiziell bestätigte Opfer der Sturm- und Flutkatastrophe. US-Medien rechnen mit 30 Todesopfern. Klarheit über die Zahl der Todesopfer wird erst herrschen, wenndie überfluteten Häuser nach dem Abfluss des Hochwassers wieder zugänglich sind.

Als Beleg für die prekäre Lage in den US-Südstaaten kann auch dieses Foto eines Polizisten gelten.

AFP/dpa/fn

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