Suche nach Vermisstem in Elbe abgebrochen

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Arneburg/Stendal - Die Polizei hat die Suche nach einem 35-jährigen Mann, der am Donnerstagabend mit seinem Auto bei Arneburg in Sachsen-Anhalt in die Elbe gestürzt war, vorerst eingestellt.

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Die rund 50 Einsatzkräfte hätten die Suche nach Einbruch der Dunkelheit abgebrochen und würden sie erst nach Eingang neuer Hinweise wieder aufnehmen, teilte die Polizei in Stendal in der Nacht zum Samstag mit. Der Schiffs- und Fährverkehr, der den Tag über für die Suche unterbrochen war, wurde wieder freigegeben. Das Schicksal des Mannes ist ungewiss.

Die Polizei hatte den Wagen des 35-Jährige am Freitag aus der Elbe geborgen. In dem Fahrzeug fanden sie die Leiche seiner gleichaltrigen Lebensgefährtin. Nach Angaben eines Zeugen hatte sie als Beifahrerin in dem verunglückten Wagen gesessen. Ihr Leichnam wurde in die Rechtsmedizin Magdeburg gebracht.

Der 16-jährige Sohn der Frau konnte sich aus dem Auto befreien. Er wurde vernommen. Einzelheiten dazu wollte die Polizei jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Der Wagen war an einem Fährzubringer - einer leicht abschüssigen, unbeleuchteten Straße - aus noch ungeklärter Ursache am späten Donnerstagabend in die Elbe geraten. Es konnte noch nicht geklärt werden, warum das Auto dort fuhr - die Fähre war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Betrieb, wie die Polizei mitteilte. Es lagen zunächst auch noch keine Erkenntnisse darüber vor, ob zum Beispiel Alkohol im Spiel war.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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