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Studie: Mehr Geld für Arbeitnehmerfamilien

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Familien können durch Veränderungen bei staatlichen Leistungen mehr Geld bekommen.

München - Von den jüngsten Veränderungen bei den staatlichen Leistungen profitieren einer Studie des ifo-Instituts zufolge vor allem Arbeitnehmerfamilien.

Je nach Einkommen und Familiengröße könne das Nettoeinkommen gegenüber 2008 um bis zu elf Prozent steigen, erklärte das Münchner Institut am Donnerstag. Familien profitierten von den neuen Regeln zum Kinderzuschlag und Wohngeld sowie der Kindergelderhöhung. Zudem würden alle Arbeitnehmer bei der Lohnsteuer oder den Beiträgen zur Sozialversicherung entlastet. Die prozentual höchste Steigerung des Nettoeinkommens errechneten die Wirtschaftsforscher für eine Arbeitnehmerfamilie mit zwei Kindern, eines davon schulpflichtig, in der ein Elternteil arbeitet.

Bei einen Bruttoverdienst von 1.700 Euro ergab sich demnach für diese Familie ein Plus von monatlich 214 Euro oder elf Prozent im Vergleich zu 2008. “Da die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen sind, bedeutet das eine spürbar höhere Kaufkraft für die privaten Haushalte. Unter anderem deshalb wurde der private Konsum zur Stütze in der aktuellen Wirtschaftskrise“, erklärte Wolfgang Meister vom ifo-Institut. Die Wirtschaftsforscher kritisieren aber auch, eine schlechte Abstimmung der vom Einkommen abhängigen Transferleistungen.

Dadurch könne es dazu kommen, dass bei bestimmten Schwellenwerten ein Anstieg des Bruttoverdienstes dazu führe, dass das Nettoeinkommen sinke, weil staatliche Leistungen entfielen. Teilweise steige der Nettobetrag auch über weite Bereiche des Bruttoeinkommens nur gering an. Deswegen “haben viele Haushalte nur geringe Anreize, sich durch eigene Anstrengung von den staatlichen Transferleistungen unabhängig zu machen“, erklärte das ifo-Institut.

AP