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Ermittlungen eingestellt

Staatsanwalt: Tödliche Kuhattacke in Erl war Unglück

Erl - Im Fall der tödlichen Kuhattacke wurden am Montag alle Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den verantwortlichen Landwirt und Grundstückspächters eingestellt.

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Dem Tierhalter seien keinerlei Sorgfaltswidrigkeiten nachzuweisen, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber der Tiroler Tageszeitung (TT). Eher im Gegenteil. Denn nach Einschätzung der Staatswaltschaft dürfte das Unglück passiert sein, als Fotoaufnahmen im eingezäunten Bereich gemacht wurden. Dazu der ermittelnde Staatsanwalt gegenüber der TT: "Ansonsten war das Wiesenstück ordnungsgemäß eingezäunt. Dazu waren deutliche Warnschilder an den Zäunen angebracht."

Laut Polizeibericht waren zwei 70-jährigen Frauen von der Schutzhütte Kranzhorn-Alm unterwegs. Sie planten, auf dem Wanderweg in Richtung Bubenau zu gehen. Dazu querten sie ein eingezäuntes Weidestück. Auf diesem weideten zehn Mutterkühe mit ihren acht Kälbern. Eine der beiden Frauen ging voraus und wurde überraschend von einer oder mehreren Kühen angegriffen. Sie wurde umgestoßen und fiel zu Boden. In Folge wurden auch die zweite 70-Jährige und ihr Hund angegriffen. Sie kam ebenfalls zu Sturz, wurde überrannt und lebensgefährlich verletzt.

Gäste und Personal der nahegelegenen Kranzhornalm leisteten unverzüglich Erste Hilfe. Die Frau wurde zwar von der Mannschaft eines Rettungshubschraubers notärztlich versorgt, erlag aber noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Ihre 70-jährige Freundin blieb unverletzt.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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