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Kurioser Vorfall in Spanien

Frau täuscht eigene Entführung vor und geht mit Lösegeld Bingo spielen

Demenzbegleiter
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Bingokarte (Symbolbild)

In Spanien hat die Polizei eine Frau in Gewahrsam genommen, die ihre eigene Entführung vorgetäuscht haben soll - und mit dem vom Ehemann gezahlten Lösegeld Bingo spielen ging.

Katalonien - Die 47-Jährige Frau sei in der Stadt Badalona in der Nähe von Barcelona bei einem Bingosaal gefunden und festgenommen worden, nachdem sie das Geld an einem Bankautomaten abgehoben hatte. Das berichtete die Zeitung „ABC“ und weitere spanische Medien am Montag (25. Oktober) mit Berufung auf die örtliche Polizei. Die Frau hatte ein Lösegeld von 6000 Euro gefordert und hatte einen Teil des Geldes bekommen.

Spanien: Frau ging eiskalt vor

Während des Versuches, das Geld zu erpressen, sei die Frau eiskalt vorgegangen. Ihr Ehemann, an den die Lösegeldforderung gerichtet wurde, sei zu dem Zeitpunkt des Erpressungversuchs Anfang Oktober im Krankenhaus gelegen. Von seiner Frau sei der Mann im Krankenbett anonym per Instant Messaging kontaktiert worden. Dieser reagierte sofort, und überwies den Betrag an das von den vermeintlichen Entführern genannte Konto. Die Polizei alarmierte er ebenfalls. Die Beamten konnte den Fall dann schnell lösen.

Zusätzlich pikant an der Sache ist, dass der Bingosaal, in dem die Frau entdeckt wurde, direkt gegenüber dem Krankenhaus liegt, in dem sich der Ehemann aufhielt. Die Frau, die vermutlich an Spielsucht leidet, sei inzwischen unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, hieß es. Sie werde demnächst dem Richter vorgeführt. Ihr wird Vortäuschung einer Straftat zur Last gelegt. Nach spanischem Recht kann sie deswegen zu einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren verurteilt werden.

fgr/dpa

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