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Anschlag in Syrien

SOS-Kinderdorf von Rakete getroffen

SOS-Kinderdorf
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Luftbildaufnahme des SOS-Kinderdorfs Damaskus in Syrien

Aleppo - In der syrischen Millionenstadt Aleppo ist eine Rakete in ein SOS-Kinderdorf nahe der Frontlinie eingeschlagen. Eines der Gebäude wurde fast vollständig zerstört.

Ein SOS-Kinderdorf ist in der umkämpften syrischen Metropole Aleppo von einer Rakete getroffen worden. Wie die Hilfsorganisation am Dienstag mitteilte, schlug das Geschoss in einem Familienhaus ein. Verletzt wurde niemand, da die Bewohner bereits im September 2012 vorsorglich in Sicherheit gebracht worden seien. Das Gebäude sei weitgehend zerstört. Die SOS-Kinderdörfer forderten erneut die Einrichtung von Kinderschutzzonen in Syrien.

Das SOS-Kinderdorf in Aleppo befindet sich den Angaben nach in der Nähe einer Frontlinie, in einem von den Rebellen kontrollierten Viertel. Auch in Damaskus hatte die Organisation jüngst an die Konfliktparteien um Zurückhaltung appelliert, weil das Kinderdorf dort ebenfalls immer wieder zwischen die Fronten gerate.

Bei der Bombardierung des Zentralgefängnisses in Aleppo kamen nach Angaben von Aktivisten mindestens 15 Häftlinge ums Leben gekommen. Das berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London unter Berufung auf Zeugen. Um die Haftanstalt gibt es bereits seit Wochen Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen.

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Im August 2012 haben die SOS-Kinderdörfer in Syrien ein Nothilfeprogramm gestartet, um Flüchtlingskinder und ihre Familien mit Hilfsgütern zu versorgen, wie z.B. Lebensmittel, Kinderkleidung und Hygieneartikel. Wer spenden möchte, kann das hier tun.

dpa

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