Passagier "scherzt" mit Bombe

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Shanghai - Nach der vermeintlichen Bombendrohung eines Passagiers hat eine taiwanesische Verkehrsmaschine mit rund 300 Menschen an Bord am Samstag ihren Flug nach Shanghai unterbrechen müssen.

Das Flugzeug der “China Airlines“ landete in der 150 Kilometer entfernt gelegenen ostchinesischen Stadt Hangzhou, wo der Passagier festgenommen wurde, wie Taiwans Fernsehsender Sanli berichtete. Im Verhör habe der Passagier angegeben, nur einen “Scherz“ gemacht zu haben, berichtete Taiwans Nachrichtenagentur CNA. In seinem Gepäck wurde auch kein Sprengstoff gefunden. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Der Luftzwischenfall passierte am ersten Tag der Weltausstellung 2010in Shanghai, zu der die Sicherheitsvorkehrungen in der ostchinesischen Hafenmetropole massiv verschärft worden sind. Der Mann mit dem Namen George Lin, der einen amerikanischen Pass besitze, habe der Besatzung nach dem Start in Taipeh gesagt, in seinem Koffer eine Bombe zu haben, berichtete der TV-Sender. Eine Mitarbeiterin der Verwaltung des Flughafens in Hangzhou bestätigte der Nachrichtenagentur dpa die unerwartete Landung, “die mit einem Passagier zu tun hatte“. Knapp fünf Stunden später sei das Flugzeug nach Shanghai weitergeflogen. Die Leitung des Flughafens wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern.

dpa

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