Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sex-Tourismus boomt, aber viele Schattenseiten

"Spanien wird immer mehr zum Thailand Europas!"

Käuflicher Sex auf offener Straße empört Spanier
+
Käuflicher Sex auf offener Straße empört Spanier

Palma de Mallorca/Madrid - Spanien ist nach wie vor das beliebteste Urlaubsland der Deutschen. Doch es gibt auch Schattenseiten. Denn Mallorca & Co. werden auch in Sachen Sex-Tourismus offenbar immer beliebter.

Wie die Bild-Zeitung am Sonntag berichtet, ist Spanien inzwischen hinter Thailand und Brasilien auf Platz 3 der größten Sex-Länder weltweit aufgestiegen. "Spanien entwickelt sich gerade zum Thailand Europas", erklärte Professor Jorge Uroz Olivares der Bild-Zeitung. Olivares fertigt für das spanische Innenministerium gerade eine Studie zu diesem Thema an.

Laut dem Bericht gibt es etwa 60.000 Prostituierte im ganzen Land, die rund fünf Millionen Euro täglich erwirtschaften. Grund für den Boom der Sex-Branche sind offenbar die laschen Kontrollen. Rund 90 Prozent der Sex-Arbeiterinnen sollen sich illegal im Land aufhalten. Hinzu kommt, dass die zum Teil brutal vorgehenden Täter kaum Strafen zu befürchten haben. Vielerorts wird das Ganze laut Bild einfach geduldet.

Zuletzt sorgte ein Fall auf Mallorca für Aufsehen. Dort war eine Nigerianerin (23) zur Sex-Arbeit und Sex mit Freiern ohne Kondom gezwungen worden, weil sie ihren Zuhältern angeblich 25.000 Euro schuldete. Der Fall flog auf, als die junge Frau schwanger wurde und ihre "Herren" eine Abtreibung anordneten. Außerdem gibt es Fälle, bei denen Frauen in einen Hundezwinger gesperrt wurden, wenn sie ihren Zuhältern weniger als 1.000 Euro am Tag einbrachten. Allein auf der Balearen-Insel sollen sich knapp 2.000 Prostituierte aufhalten.

mw

Kommentare