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Brutale Gamsjagd: Jäger verliert Jagderlaubnis

Eine Szene des erschütternden Jagd-Videos
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Eine Szene des erschütternden Jagd-Videos

Innsbruck - Das YouTube-Video hatte im August Tierfreunde erschüttert: In Tirol wurde eine Gams von Jägern unfassbar brutal zu Tode gebracht. Jetzt gibt es erste Konsequenzen.

Der Revierpächter hat vom Tiroler Jägerverband jetzt einen "strengen Verweis" erhalten. Das ist die schärfste disziplinarische Maßnahme, die der Verband hat. Sie bedeutet einen automatischen Verlust des Jagdscheines und damit der Jagderlaubnis generell. Wie lange der Entzug dauern wird, wird separat entschieden. Kommende Woche muss der Revierpächter vor einen Disziplinarausschuss. Der Tiroler Jadgverband erklärte aber laut einem Bericht der tz in München, dass "unwaidmännisches Verhalten nicht geduldet und mit der vollen Härte des Standesrechtes geahndet wird".

Daneben ermittelt in dieser Sache auch die Staatsanwaltschaft Innsbruck.  

Der Revierpächter ist übrigens nicht der Mann, der die angeschossene Gams an den Hinterbeinen über das Geröllfeld zerrt. Hierbei handelt es sich um einen russischen Jagdgast. Auch gegen diesen ermittelt der Innsbrucker Staatsanwalt.

Das Original-Video wurde auf YouTube gelöscht, Kopien des Films, die auf anderen Portalen kurzzeitig noch zu sehen waren, sind zum großen Teil auch entfernt worden. Das Grusel-Video hatte Tierquälerei in ihrer schlimmsten Form gezeigt: Die durch den Schuss nicht tödlich getroffene Gams litt minutenlang Schmerzen und Todesängste. Erst wurde das sich verzweifelt wehrende, schwer blutende Tier an den Beinen über ein Geröllfeld geschleppt und dann schließlich mit einem Messerstich getötet. Ein niederländischer Wanderer hatte die Tat zufällig gefilmt. Er stellte das Video auf YouTube. Der Fall löste eine Welle der Empörung bei Tierfreunden und ehrbaren Jägern aus.

Dank des Tipps eines Users ist hier das besagte Video, eingebettet in einen Bericht des ORF.

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