Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Posträuber beerdigt

Ronnie Biggs: Hell's Angels geben letztes Geleit

Ronnie Biggs
+
Bye bye, Ronnie.

London - Freunde und Weggefährten haben sich am Freitag von Großbritanniens berühmtestem Räuber, Ronnie Biggs, verabschiedet. Den Trauerzug begleitete eine Motorradstaffel der Hell's Angels.

Der Leichnam des umstrittenen Stars des spektakulärsten Postzugraubes der Kriminalitätsgeschichte wurde in einem Krematorium in London verbrannt.

Ein Blumengebinde war in Form des "Two-finger salute"

Der "Two-Finger Salute", Biggs' Lieblingsgruß, als Blumengebinde.

gebunden, der obszöne Lieblingsgruß des Verstorbenen. Das "Victory"-Zeichen, bei dem der Handrücken dem Betrachter zugedreht wird, entspricht in seiner Bedeutung dem Stinkefinger. Sohn Michael erklärte, sein Vater habe immer ein weiches Herz für Benachteiligte gehabt: „Er hatte immer ein paar Münzen für Bettler auf der Straße bereit.“ Er forderte die Gäste auf, Biggs Begräbnis mit einem „richtigen Besäufnis“ zu feiern.

Biggs war Mitte Dezember im Alter von 84 Jahren gestorben. Zusammen mit mindestens 14 Komplizen hatte er 1963 einen Postzug von Glasgow nach London gestoppt und 2,6 Millionen Pfund erbeutet - ein Wert von heute rund 47 Millionen Euro. Dank seines schillernden Lebens wurde er der Berühmteste der Bande. Nach seiner Inhaftierung gelang ihm 1965 die filmreife Flucht. Er wohnte viele Jahre in Brasilien. Aus Krankheitsgründen kehrte er Anfang des Jahrtausends nach Großbritannien zurück. Dort musste er ins Gefängnis, wurde aber später aus gesundheitlichen Gründen begnadigt.

dpa/hn

Kommentare