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Deutscher wird nicht hingerichtet

Rudi A. wird nicht hingerichtet. Seine Strafe wurde in „lebenslänglich“ umgewandelt

Phoenix - Rettung in letzter Minute: Ein wegen Beihilfe zum Mord verurteilter Deutscher in den USA wird nicht hingerichtet.

Eine Richterin im US-Staat Arizona befand, Rudi A. sei geistig zurückgeblieben, deshalb dürfe die Todesstrafe nicht vollstreckt werden. Der 49-Jährige muss nun lebenslang hinter Gittern bleiben, nach 25 Jahren besteht allerdings die Möglichkeit der Aussetzung der Strafe zur Bewährung, wie die Zeitung «Arizona Republic» am Donnerstag berichtete.

Rudi A. wurde 1990 zum Tode verurteilt. Er hat nach Überzeugung des Gerichts seinem Bruder Michael bei der Ermordung von dessen Frau geholfen, für die Michael A. eine Lebensversicherung über 400.000 Dollar abgeschlossen hatte.

Der 46-jährige Michael A. bleibt weiter in der Todeszelle. Richterin Silvia Arellano erklärte, er habe gut genug Englisch gesprochen, um in einem fremden Land Autos zu kaufen, ein Haus zu mieten und eine Lebensversicherung abzuschließen.

Rudi A. hingegen habe sich weitestgehend auf seinen Bruder verlassen, erklärte Arellano. Er ging als Kind auf die Sonderschule, später diente er bei der Bundeswehr, wurde dort aber entlassen. Die Brüder hatten gegen ihr Todesurteil Berufung eingelegt und sich dabei auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2002 bezogen, wonach geistig zurückgebliebene Häftlinge nicht hingerichtet werden dürfen.

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