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Brr: ISS-Astronauten trinken eigenen Urin

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Ein ISS-Astronaut im Außeneinsatz

Houston - Die Astronauten der internationalen Raumstation ISS haben bei ihrer Mission im All erstmals zu Wasser wiederaufbereiteten Urin zu sich genommen.

Sie habe die Erlaubnis gegeben, die Anlage zur Herstellung von Trinkwasser aus Urin in Betrieb zu nehmen, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Aus der 250 Millionen Dollar (knapp 183 Millionen Euro) teuren Anlage waren im November 20 Liter auf der Erde getestet worden. Die Überprüfungen hätten gezeigt, dass das Wasser rein und trinkbar sei. Nach dem Test eines Ventils könne die Maschine nun genutzt werden.

Der russische Kommandant Guennadi Padaka und die Astronauten aus den USA und Japan, Mike Barratt und Koichi Wakata, stießen laut NASA mit dem neu gewonnenen Wasser auf die Entscheidung an. Durch das Wiederaufbereitungssystem sollen künftig sechs statt drei Astronauten an Bord der Raumstation bleiben können. Pro Jahr werden in der Anlage 6,8 Tonnen Trinkwasser produziert.

Die NASA sieht das Projekt als Test einer Schlüsseltechnologie, die auf lange Sicht Missionen auf dem Mond oder dem Mars ermöglichen soll.

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