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Bombenanschläge in Athen und Thessaloniki

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Schon wieder gab es Anschläge in Griechenland

Athen - Eine starke Explosion hat am Dienstag die Athener Vorstadt Penteli im Nordosten der griechischen Hauptstadt erschüttert.

Wie ein Polizeioffizier im Staatsradio sagte, handelte es sich um eine Bombe, die im Eingang eines Gebäudes installiert war, wo am kommenden Wochenende eine neue Polizeistation eröffnet werden sollte. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude sei jedoch beschädigt worden. Auch in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki erschütterten zwei Explosionen den Stadtteil Argyroupoli.

Beide Anschläge will eine Autonomen-Organisation namens «Konspiration der Zellen des Feuers Athen-Thessaloniki» verübt haben, wie ein Anrufer bei einem Fernsehsender angab.

In Thessaloniki hatten Unbekannte zwei große Haushalts-Gasflaschen vor einem Gebäude in die Luft gesprengt. Auch dort sollte eine Polizeistation einziehen. Es entstand ebenfalls Sachschaden.

Kurz vor dem Anschlag in Athen hatte sich ein anonymer Anrufer bei einer Zeitung gemeldet und vor der Bombe gewarnt. Die Beamten hatten jedoch keine Zeit mehr zur Entschärfung des Sprengsatzes. Sie konnten lediglich den Tatort weiträumig absperren.

Vor einer Woche war bei einem Anschlag bereits eine andere Bank in einem Vorort im Südosten Athens schwer beschädigt worden. Griechenland wird seit Dezember 2008 von immer neuer Gewalt erschüttert.

Die Serie von Anschlägen begann, nachdem ein Jugendlicher am 6. Dezember 2008 von einer Kugel aus der Waffe eines Polizisten tödlich getroffen worden war.

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