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Kampagne von Louis Vuitton eckt an

XXL-Werbekoffer in Moskau muss weg

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Der 10 x 34 Meter große Koffer von Louis Vuitton wird vom Roten Platz in Moskau entfernt.

Moskau - Nach der heftigen Kritik von Politikern und Denkmalschützern soll ein gigantischer Koffer der Luxusmarke Louis Vuitton auf dem Moskauer Roten Platz wieder abgebaut werden.

Der Bau des als Koffer gestalteten Ausstellungspavillons sei mit dem Kreml nicht abgestimmt worden und müsse wieder verschwinden, forderte ein Vertreter der russischen Präsidentschaft am Mittwoch. Das berühmte russische Kaufhaus GUM, das hinter der Aktion stand, kündigte daraufhin an, der Pavillon werde so schnell wie möglich wieder entfernt.

Der neun Meter hohe und 30 Meter lange braungelbe Reisekoffer mit dem bekannten Buchstaben-Logo LV steht seit Tagen mitten auf dem Roten Platz, direkt neben dem Lenin-Mausoleum. In ihm sollten vom 2. Dezember bis zum 19. Januar Vuitton-Koffer ausgestellt werden, die im Laufe der Geschichte Berühmtheiten gehört haben. Der Erlös aus dem Kartenverkauf sollte laut dem Luxuskonzern komplett an die Stiftung "Naked Hearts" des russischen Models Natalja Wodjanowa gehen, die sich um benachteiligte Kinder kümmert.

Mit der Gemeinschaftsaktion wollte das am Roten Platz beheimatete GUM sein 120-jähriges Bestehen feiern. Der Riesenkoffer sorgte jedoch bei mehreren Abgeordneten und Einwohnern für Unmut. Sie befanden unter anderem, der Pavillon verschandele den historischen Platz. In einer Erklärung teilte GUM nun mit, die russische Louis-Vuitton-Vertretung von der "Notwendigkeit" informiert zu haben, den Koffer schnellstmöglich wieder zu entfernen.

AFP

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