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Pandemie

Pfizer-Chef mit Corona-Prognose: „Werden bald normales Leben zurückhaben“

Neben der Impfstoff-Erforschung schreitet auch die Entwicklung von Corona-Medikamenten voran. Pfizer-CEO Bourla sieht darin eine zentrale Hoffnung.

New York – Im Zuge der Omikron-Welle* überschlagen sich erneut die Prognosen über ein mögliches Pandemie-Ende. Kürzlich hatte Virologe Christian Drosten durch seine Einschätzung aufhorchen lassen. Nun hat sich ein weiterer Akteur positioniert: Albert Bourla, CEO des Impfstoff-Herstellers* Pfizer.

Im Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro zeigte sich Bourla optimistisch, dass die Corona-Krise noch im Jahr 2022 enden könne: „Wir werden bald unser normales Leben zurückhaben“, sagte er.

Corona: Pfizer-CEO sieht Frühling als Wendepunkt in Pandemie

„Wir sind in einer guten Position, um im Frühling so weit zu sein“, erklärte Bourla. Seine Prognose begründete er mit dem Medikament Paxlovid, das Pfizer auf den Markt gebracht hat. Dabei handelt es sich um eine Anti-Corona-Pille. Das Medikament soll laut Herstellerangaben in den drei Tagen nach Beginn der Corona-Symptome das Risiko für Todesfälle um rund 90 Prozent minimieren. Kürzlich hatte sich Bourla auch zu einem möglichen Omikron-Impfstoff geäußert.

Albert Bourla, CEO von Pfizer, im Oktober 2021. (Archivfoto)

Paxlovid ist bislang in der Europäischen Union noch nicht zugelassen. Die US-Arzneimittelbehorde hatte die Anti-Corona-Pille bereits kurz vor Weihnachten notzugelassen.* Ein Verfahren der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA soll demnächst starten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach* kündigte diesen Schritt bereits Ende 2021 an: „Das Medikament ist extrem vielversprechend, weil es in der frühen Gabe den schweren Verlauf von Covid-19 deutlich abschwächen kann. Ich rechne damit, dass wir damit zahlreiche schwere Verläufe auf den Intensivstationen verhindern können.“ Zudem zitierte die Deutsche Presse-Agentur Lauterbach mit den Worten: „Damit Paxlovid sofort bei Lieferung eingesetzt werden kann, habe ich zusammen mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte das Verfahren für die Notfallzulassung in Deutschland eingeleitet.“ Die Bundesregierung hat bereits eine Million Packungen von Paxlovid gekauft.

Corona-Medikament Paxlovid: Das sind Nebenwirkungen

Laut Angaben von Hersteller Pfizer verhindern die Anti-Corona-Pillen sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten. Eine Zwischenanalyse von Testergebnissen ergab Pfizer zufolge, dass das Medikament das Risiko von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen bei Covid-19-Patienten um 89 Prozent senke. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Eine Paxlovid-Pille.

Medikamente wie Paxlovid gelten unter Fachleuten als zentrales Werkzeug der Coronavirus-Bekämpfung. Sie sind aber im Vergleich zu vorbeugenden Corona-Impfungen deutlich teurer und in der Anwendung oftmals komplizierter. Vor der Zulassung sind sie bei weniger Menschen getestet worden als die Impfstoffe – die zudem seit Monaten weltweit milliardenfach verabreicht und parallel weiter überwacht werden. Auch die FDA hatte erklärt, dass das Medikament für die breite Bevölkerung kein Ersatz für eine Impfung sei. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Eurokinissi/Zuma Wire/Imago Images

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