Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Papst Benedikt macht's vor

Papst Franziskus schließt Rücktritt nicht aus

+
Papst Franziskus würde auch gehen bevor er die letzte Reise antritt.

Rom - Benedikt hat es vorgemacht, und auch Franziskus könnte den Stuhl Petri als emeritierter Papst verlassen. Was schon spekuliert wurde, bestätigt Franziskus jetzt.

Auch Papst Franziskus schließt einen Rücktritt bei schwindender Gesundheit oder abnehmenden Kräften nicht aus. Das machte das argentinische Kirchenoberhaupt auf dem Rückflug von Südkorea nach Rom deutlich. „Vielleicht gefällt das einigen Theologen nicht, aber ich denke, dass der emeritierte Papst (Benedikt XVI.) keine Ausnahme ist, sondern nur nach vielen Jahrhunderten der erste“, sagte Franziskus (77), wie Radio Vatikan am Dienstag berichtete.

„Ich würde das Gleiche tun, Papst Benedikt hat eine Tür geöffnet“, erklärte er zu dem Schritt seines Vorgängers Joseph Ratzinger. Der Deutsche hatte nachlassende Kraft als Grund für die Aufgabe des Papstamtes genannt. Zum gegebenen Zeitpunkt werde er, Franziskus, „beten und dasselbe tun“ wie sein Vorgänger Benedikt.

„Vor 70 Jahren waren emeritierte Bischöfe eine Neuheit, heute sind sie eine Institution“, erklärte der Argentinier Jorge Mario Bergoglio auf dem Rückflug am Montag. „Der emeritierte Papst wird auch eine Institution sein, weil sich unser Leben verlängert und man ab einem gewissen Alter nicht mehr fähig dazu ist, die Führung der Kirche voranzubringen“, so Franziskus.

Mit seiner Popularität habe er umzugehen gelernt, machte Franziskus deutlich. Er versuche also, an seine Sünden und Fehler zu denken, um angesichts seiner Beliebtheit nicht überheblich zu werden. „Ich weiß, das dauert nur kurze Zeit. Zwei, drei Jahre, dann geht es ins Haus des Herrn“, fügte Franziskus mit Blick auf das spätere Ableben an.

Franziskus war im März 2013 zum Nachfolger Benedikts gewählt worden. Ratzinger hatte zuvor im Februar seinen Amtsverzicht erklärt. Der spektakuläre Schritt hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Es war der erste Rücktritt dieser Art seit 700 Jahren.

dpa

Kommentare