Noch nicht genug Menschen spenden Organe

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Immer noch zu wenige Menschen spenden ihre Organe nach ihrem Tod.

Frankfurt am Main - Die Zahl der Organspender ist zwar leicht gestiegen, dennoch sind zu wenige Menschen bereit, anderen nach ihrem Tod, ihre Organe zu spenden.

Die Zahl der Organspenden ist gestiegen. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag mitteilte, spendeten 623 Menschen in Deutschland in den ersten sechs Monaten 2009 nach ihrem Tod Organe, das waren knapp sechs Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit stieg die Zahl der zur Verfügung stehenden Organe leicht von 1.923 auf 1.981.

Nähere Informationen zur Organspende finden Sie bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation

Im ersten Halbjahr wurden den Angaben zufolge 2.047 Transplantationen durchgeführt, drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste, sieht die Situation dennoch weiter kritisch: “Es wäre falsch, den leichten Aufwärtstrend jetzt zu optimistisch einzuschätzen. Wir haben noch nicht das Niveau von 2007 erreicht.“ Erst am Jahresende werde sich zeigen, ob die Organspendezahlen kontinuierlich steigen. Es müsse weiter alles getan werden, um den schwerkranken Patienten auf der Warteliste zu helfen.

AP

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