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Nobelpreis-Woche beginnt

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In dieser Woche werden die Nobelpreise 2010 vergeben.

Stockholm - Fünf Nobelpreise werden in dieser Woche vergeben: Dreimal für wissenschaftliche Leistungen in der Medizin, Physik und Chemie. Danach folgt der Literaturpreis.

Fünf Nobelpreis-Tage in Stockholm und Oslo: Von Montag bis Freitag geben Jurys in den beiden skandinavischen Hauptstädten die diesjährigen Träger der weltberühmten Auszeichnungen bekannt. Den Auftakt machen bis Mittwoch in Stockholm die wissenschaftlichen Auszeichnungen für Medizin, Physik und Chemie, gefolgt vom Literaturnobelpreis am Donnerstag und dem Friedensnobelpreis. Er wird am Freitag in Oslo vergeben.

Den Abschluss bildet der “Preis für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel“ am Montag der folgenden Woche (11. Oktober), der erst seit 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet wurde. Im vergangenen Jahr waren 5 Frauen unter den alles in allem 13 Ausgezeichneten der insgesamt sechs Sparten - eine fast sensationell hohe Quote für die seit mehr als hundert Jahren fast total von Männern dominierten Nobelpreise.

Die Auszeichnungen sind mit zehn schwedischen Millionen Kronen (rund eine Million Euro) je Sparte dotiert. Pro Sparte sind bis zu drei Preisträger möglich, mit dem Friedensnobelpreis können auch Institutionen ausgezeichnet werden. Stifter war der Industrielle und Erfinder des Dynamit, Alfred Nobel (1833-1896). Der Literaturnobelpreis ging im vergangenen Jahr an die in Rumänien geborene Berliner Schriftstellerin Herta Müller. Sie war die dritte deutsprachige Preisträgerin innerhalb von zehn Jahren nach Günter Grass 1999 und Elfriede Jelinek 2004.

Zu den diesjährigen Favoriten gehören der schwedische Lyriker Tomas Tranströmer und sein syrisch-libanesisch-französischer Kollege Adonis. Beim Friedensnobelpreises gilt nach der völlig überraschenden Auszeichnung für US-Präsident Barack Obama im vergangenen Jahr diesmal eine Entscheidung für den inhaftierten chinesischen Menschenrechtler Liu Xiabo oder andere Oppositionelle in China als denkbar.

Nominiert sind in diesem Jahr 237 Kandidaten, mehr als je zuvor seit der ersten Nobelpreisvergabe 1901. Letzter deutscher Träger des Friedensnobelpreises war 1971 der damalige Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) für seine Entspannungspolitik gegenüber osteuropäischen Ländern. Alle Nobelpreise werden traditionsgemäß am 10. Dezember im Stockholmer Rathaus feierlich von Schwedens König Carl XVI. Gustaf überreicht. Einzige Ausnahme: Der Friedensnobelpreisträger wird am selben Tag in Oslo ausgezeichnet. Nobel hatte es in seinem Testament so bestimmt.

dpa

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