Niki Lauda will ins All

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Boeings zu fliegen reicht Niki Lauda nicht mehr. Der 60-Jährige will angeblich Astronaut werden.

Derzeit erholt sich Niki Lauda noch von seiner Hüftoperation, die nach einem Sturz erforderlich gewesen war. Danach möchte der Österreicher trainieren, hat er doch Großes vor. Nachdem er einen Vertrag mit Richard Bransons Virgin Galactic-Projekt unterzeichnet hat, möchte der ehemalige Formel-1-Weltmeister zum Weltall-Piloten werden.

Virgin, Sponsor des Brawn-Rennstalls, hat aber noch einen weiteren Kunden aus dem Formel-1-Umfeld, der bereit ist, die umgerechnet rund 150.000 Euro zu bezahlen: Rubens Barrichello.


 "Rubens hat sich ein Ticket für den Weltraum gekauft, und Niki wird trainieren, um ein Astronaut zu werden, so dass er hoffentlich eines Tages andere Leute in den Weltall fliegen kann", wird Branson von 'autosport.com' zitiert. Der 60-Jährige soll nach dem Willen des Briten also sogar den Steuerknüppel in die Hand nehmen: "Ich bin seit vielen Jahren ein professioneller Pilot", so Lauda. "Ich fliege Boeing und Airbus, mein einziger Traum war es, das Space Shuttle zu fliegen. Ich schaute danach, aber es war unmöglich, den grundsätzlich machen dies Amerikaner. Als ich dieses Projekt sah, war ich der Erste, der an die Tür klopfte."

Auch Rubens Barrichello zögerte nicht lange: "Schon als ich ein Kind war, hatte ich das Gefühl, dass ich eines Tages in den Weltraum fliegen möchte. Als ich das Projekt sah, fragte ich, ob ich ein Teil davon sein kann, und Richard verschaffte mir Zugang dazu, denn es gibt viele Leute, die dabei sein wollen. Ich bin also stolz, dabei zu sein. Für mich wird es eine unglaubliche Erfahrung werden."

Unsere Erde aus dem All betrachtet

Die Inselkette Hawaii im Pazifischen Ozean besteht aus 137 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die meisten Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Durch die Zusammenstellung verschiedener Satellitenaufnahmen erscheint die Inselkette auf der Aufnahme dreidimensional. © DLR
Die Fotos wurden aus 700 Kilometern Höhe aufgenommen und sollen zeigen, wo der Mensch seinen Fingerabdruck auf der Erde hinterlassen hat und welche Orte noch unberührt sind. Seit 1999 gehört auch die Museumsinsel in Berlin als weltweit einzigartiges bauliches Ensemble zum Weltkulturerbe. © DLR
An der Pazifikküsten im Norden Perus befindet sich Chan Chan, die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Königreichs. Die Stadt wurde um 1300 komplett aus Lehm errichtet und war rund 200 Jahre später die größte Siedlung auf dem südamerikanischen Kontinent.  © DLR
Der Everglades-Nationalpark reicht bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel und beherbergt rund 350 verschiedene Vogelarten sowie zahlreiche Süß- und Salzwasserfische. Auf Grund zunehmender Umweltverschmutzung und zerstörerischer Hurrikans wurden die Everglades auf die rote Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen. © DLR
Die Pyramiden von Gizeh sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. © DLR
Der Ilulissat-Eisfjord an der grönländischen Westküste wurde im Jahr 2004 zum Weltnaturerbe erklärt. Er erstreckt sich über 40 Kilometer Länge und ist sieben Kilometer breit. Durch den angeschlossenen Gletscher Sermeq Kujalleq werden ständig Eis und Eisberge durch den Fjord gespült. © DLR
Anlässlich des internationalen Jahres der Astronomie stellten die Unesco und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Paris spektakuläre Satellitenbilder von Welterbestätten im XXL-Format aus. Dieses Bild zeigt die arktische Landschaft Laponia im schwedischen Lappland. Die Gegend ist weitgehend vom Menschen unberührt und von Wälder, großen Flüssen und zahllosen Seen durchzogen. © DLR
Das Mount-Kenya-Massiv ist mit seinen 5199 Metern nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas. Der erloschene Vulkan wird von einem rund 700 Quadratkilometer großen Nationalpark umgeben und liegt etwa 140 Kilometer nordöstlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi. © DLR
Die Stadt Samarra im Nordirak existiert seit dem neunten Jahrhundert und war einst eine der größten Städte Mesopotamiens. Viele Spuren ihrer Geschichte, zum Beispiel Ruinen der Kalifenpaläste, sind heute archäologische Ausgrabungsstätten. © DLR
Der bekannteste Berg im australischen Uluru-Kata Tjuta National Park ist mit Sicherheit der Uluru, auch Ayers Rock genannt. Der Inselberg erhebt sich rund 350 Meter über die Landschaft und besteht komplett aus Sandstein. © DLR

Quelle: rosenheim24.de

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