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Tragödie in New York

U-Bahn-Schütze feuerte mindestens 33 Mal - Polizei jagt nun diesen Mann

Mit diesen Fotos sucht die New Yorker Polizei nach Frank R. James (62) – dem mutmaßlichen Schützen aus der U-Bahn-Station
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Mit diesen Fotos sucht die New Yorker Polizei nach Frank R. James (62) – dem mutmaßlichen Schützen aus der U-Bahn-Station.

New York - Schock und Entsetzen nach einem dramatischen Vorfall in der New Yorker U-Bahn: Ein Mann verbreitet Rauchschwaden und eröffnet Feuer, Panik bricht aus, mindestens 23 Menschen werden verletzt. Die Hintergründe sind zunächst unklar, der Täter ist auf der Flucht.

Update, 7.14 Uhr - Polizei: Schütze in U-Bahn schoss mindestens 33 Mal

Nach Schüssen in der New Yorker U-Bahn hat die Polizei weitere Details zum Tathergang offengelegt. Der Verdächtige habe in dem Waggon zunächst Rauchgranaten eingesetzt, sagte James Essig von der New Yorker Polizei am Dienstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Er habe dann mindestens 33 Mal mit einer Handfeuerwaffe geschossen und 10 Menschen getroffen. „Der Mann floh dann vom Tatort, und die Ermittler versuchen derzeit, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln“, so Essig.

Mitarbeiter des New York City Police Department versammeln sich in der Nähe einer U-Bahn-Station im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Bei Schüssen in einer New Yorker U-Bahn-Station sind mehrere Menschen verletzt worden.

Am Tatort wurden Polizeichefin Keechant Sewell zufolge eine halbautomatische Handfeuerwaffe, mehrere Magazine und eine kleine Axt gefunden. Außerdem sei eine Flüssigkeit sichergestellt worden, bei der es sich mutmaßlich um Benzin handele sowie ein Beutel mit Feuerwerkskörpern. Der Schlüssel des Fahrzeugs sei in einer Tasche am Tatort gefunden worden, die möglicherweise dem Täter zuzuordnen sei.

Es werde zudem vermutet, dass es sich bei dem Mann um den Autor mehrerer Veröffentlichungen in sozialen Medien handele. Darin beschwere sich der Autor unter anderem über New York, Bürgermeister Eric Adams und Obdachlosigkeit. Nähere Details wollten die Behörden nicht mitteilen. Adams‘ Polizeischutz werde aber vorsichtshalber aufgestockt, hieß es. Wie die „New York Post“ berichtet, soll James rund einen Monat vor der Tat in Videos auf Youtube bizarre Statements veröffentlicht haben. In einem Video soll er gesagt haben, dass er in die „gefährliche Zone“ eintrete. Er habe zugegeben, dass er eine diagnostizierte psychische Störung habe.

Dienstag (12. April):

Update, 17 Uhr - Hintergründe noch unklar

Bei Schüssen in einer U-Bahn-Station in der US-Millionenstadt New York sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens 13 Menschen verletzt worden. Feuerwehr und Polizei erklärten am Dienstag, bei dem Vorfall im Stadtteil Brooklyn seien „mehrere“ Menschen von Kugeln getroffen worden. US-Medien sprachen von fünf durch Schüsse verletzten Menschen.

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Der Stadtteilbürgermeister von Brooklyn, Mark Levine, schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, der mutmaßliche Schütze sei noch auf der Flucht.

Ein Feuerwehrsprecher sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, vor Ort seien mehrere „nicht detonierte“ mutmaßliche Sprengsätze gefunden worden. Die Polizei betonte im Kurzbotschaftendienst Twitter, es seien „keine aktiven Sprengsätze“ entdeckt worden. Medienberichten zufolge war bei dem Vorfall möglicherweise eine Rauchgranate oder ein ähnliches Objekt gezündet worden.

Polizei und Rettungskräfte eilten mit einem Großaufgebot zu der U-Bahn-Station. Auch schwerbewaffnete Polizisten waren im Einsatz. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, die Gegend zu meiden

Der Vorfall ereignete sich während der morgendlichen Hauptverkehrszeit. „Die Polizei hat um 8.27 Uhr auf den Notruf einer Person geantwortet, die in der U-Bahn angeschossen wurde“, sagte eine Polizeisprecherin der AFP.

Update, 16.37 Uhr - Präsident Biden nach Schüssen in New Yorker U-Bahn unterrichtet

US-Präsident Joe Biden ist über die Schüsse in einer New Yorker U-Bahn-Station unterrichtet worden. Führende Mitarbeiter des Weißen Hauses stünden in Kontakt mit dem New Yorker Bürgermeister Eric Adams und der Polizeiführung, erklärte Bidens Sprecherin Jen Psaki am Dienstag über Twitter. Die Bundesregierung stehe bereit, den New Yorker Behörden im Bedarfsfall jegliche benötigte Hilfe zukommen zu lassen.

Bei dem Vorfall mit Schüssen in der U-Bahn-Station waren zuvor ersten Angaben von Polizei und Feuerwehr zufolge mindestens 13 Menschen verletzt worden. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. 

Update, 16 Uhr - Zahl der Verletzten erhöht sich auf 13

Bei Schüssen in einer U-Bahn-Station in der US-Millionenstadt New York sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens 13 Menschen verletzt worden. Die Polizei erklärte am Dienstag, bei dem Vorfall im Stadtteil Brooklyn seien mehrere Menschen von Kugeln getroffen worden. Die Polizei betonte zudem nach Berichten über nicht detonierte mutmaßliche Sprengsätze, es seien „keine aktiven Sprengsätze“ gefunden worden.

Erstmeldung

Eine Polizeisprecherin bestätigte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass ein Notruf eingegangen sei. Laut dem US-Nachrichtensender CNN wurden fünf Menschen von Kugeln getroffen.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Brooklyn. Die Polizei rief die Bevölkerung im Kurzbotschaftendienst Twitter auf, die Gegend zu meiden. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. 

fgr/afp