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DNA-Spuren liefern Mann aus

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Jugendidol in Rio beerdigt

Beisetzung von getötetem Tänzer: Wieder Proteste

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In Rio de Janeiro ist es bei der Beisetzung des getöteten Tänzers wieder zu Gewalt gekommen.

Rio de Janeiro - Zwei Tage nach den schweren Unruhen in Rio de Janeiro ist der Tänzer beigesetzt worden, dessen Tod die Straßenschlachten ausgelöst hatte. Es kam zu neuen Protesten.

Nach der Beisetzung eines getöteten Tänzers ist es im brasilianischen Rio erneut zu Zusammenstößen zwischen Favela-Bewohnern und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten am Donnerstagabend (Ortszeit) Schlagstöcke und Pfeffergas ein. Ein Jugendlicher wurde festgenommen, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.

Der 26-jährige Tänzer war am Montag erschossen worden. Familie und Freunde machen die Polizei dafür verantwortlich. Nach dem Fund seiner Leiche in der Favela Pavão-Pavãozinho, die in direkter Nachbarschaft zu den berühmten Vierteln Copacabana und Ipanema liegt, war es bereits am Dienstag zu Auseinandersetzungen gekommen. Dabei war ein weiterer Mann getötet worden. In Rio findet am 13. Juli das Finale der Fußball-WM statt.

Wieder Gewalt in Rio de Janeiro

Wieder Gewalt in Rio de Janeiro

Rund 400 Menschen erwiesen Douglas Rafael da Silva Pereira am Donnerstag die letzte Ehre. Dabei mischte sich in die Trauer immer wieder Wut auf die brasilianischen Sicherheitskräfte, die den 25-Jährigen getötet haben sollen.

Teilnehmer der Beisetzung skandierten "Polizei - Mörder" und forderten in Sprechchören "Gerechtigkeit" für den Toten. Die Mutter des 25-Jährigen sagte mit Blick auf in der Nähe postierte Polizisten: "Was machen die hier? Sie haben meinen Sohn getötet und wagen es, hierher zu kommen?"

Der durch TV-Sendungen bekannte Douglas Rafael da Silva Pereira war ein Idol für viele junge Slumbewohner. Der Tänzer geriet nach Darstellung von Freunden in eine Schießerei zwischen Drogendealern und Polizisten nahe der weltberühmten Copacabana. Er habe sich in einen Kinderhort geflüchtet, sei jedoch von den Sicherheitskräften aufgegriffen und zu Tode geprügelt worden. Die Polizei sprach hingegen von Hinweisen, der 25-Jährige sei nach einem Sturz gestorben.

dpa/afp

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