Nato kontrolliert Flugverbotszone in Libyen

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Brüssel - Die Nato kontrolliert künftig die Flugverbotszone in Libyen. Dies entschieden die 28 Nato-Staaten in der Nacht in Brüssel.

Die Mitgliedsländer der westlichen "Koalition" gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi können aber auch künftig unabhängig von der Nato bestimmte Ziele bombardieren. Die Nato habe die Verantwortung für die Flugverbotszone übernommen, während die Koalition ihre Aktivitäten fortsetze, sagte Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Die Einigung der Nato-Mitglieder sieht vor, dass die Nato nur für die Kontrolle der Flugverbotszone zuständig ist.

Die USA übergeben nach den Worten von Außenministerin Hillary Clinton das Kommando über die Flugverbotszone über Libyen der Nato. Die USA werde aber weiterhin "Unterstützung" für die Militärmission stellen. Zwar gebe es bereits Erfolge, doch Machthaber Muammar al-Gaddafi sei "weiterhin eine Gefahr", sagte Clinton in Washington. Außerdem wollten die 28 Nato-Staaten prüfen, über die Flugverbotszone hinaus weitere Aufgaben "zum Schutz der Zivilbevölkerung" in Libyen zu übernehmen.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

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Trotz aller Bekenntnisse zu einem Waffenstillstand schießen die Truppen von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi nach Angaben der Vereinten Nationen weiter auf die Aufständischen.

Gaddafis Truppen schießen laut UN unvermindert weiter

Nach Bans Worten wird die humanitäre Situation in Libyen immer schlimmer. Auch wenn den UN-Helfern oft der Zugang verweigert werde, könnten sie ein dramatisches Bild erkennen. Fast 340000 Menschen seien auf der Flucht, etwa 9000 säßen an den Grenzen nach Ägypten und Tunesien fest. Die Lebensmittel würden immer teurer. Der Mehlpreis zum Beispiel habe sich innerhalb weniger Wochen verdoppelt.

Rebellen in Libyen: Sie kämpfen gegen Gaddafi

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dpa

Quelle: rosenheim24.de

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