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Lebensgefährlicher Spaß

Nach tödlicher Wasserrutschenfahrt: US-Freizeitpark angeklagt

Ein Freizeitpark-Unternehmen in Kansas und ein früherer leitender Mitarbeiter sind nach dem tödlichen Unglück eines Jungen auf einer Wasserrutsche wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Kansas City - Eine Grand Jury habe die Anklage erlassen, teilte der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Kansas mit. Das Unternehmen wies Vorwürfe von Fehlverhalten am Montag zurück.

Ein zehnjähriger Junge starb auf der Rutsche einen grausamen Tod

Der Zehnjährige wurde im August 2016 in der Rutsche enthauptet. Augenzeugen und Ermittlern zufolge soll sich ein Sicherheitsgurt gelöst und zu dem Unfall geführt haben. Im Mai 2017 zahlte der Freizeitpark der Familie des Jungen fast 20 Millionen Dollar außergerichtliche Entschädigung.

Schon vor dem tödlichen Unglück war es zu Unfällen auf der Attraktion gekommen. Der Freizeitpark sowie der frühere Mitarbeiter sind deshalb auch in mehreren Fällen von schwerer Körperverletzung und Kindeswohlgefährdung angeklagt. Laut Anklageschrift sollen sie Sicherheitsstandards vernachlässigt und die Rutsche weiterhin betrieben haben, obwohl man sich der Mängel bewusst war.

Das Unternehmen bestritt diese Vorwürfe am Montag in einer Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur. Es handle sich tatsächlich um einen Unfall und man sei sich keiner vorsätzlichen Missachtung von Sicherheitsstandards bewusst.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Julian Stratenschulte (Symbolbild)

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