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Ablösung für «Astro-Alex»

Nach Fehlstart: Erstmals wieder Raumfahrer zur ISS geflogen

David Saint Jacques (M), Astronaut aus Kanada, kurz vor dem Start der Sojus-FG-Rakete. Foto: Dmitri Lovetsky/AP
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David Saint Jacques (M), Astronaut aus Kanada, kurz vor dem Start der Sojus-FG-Rakete. Foto: Dmitri Lovetsky/AP

«Willkommen im All», begrüßte der deutsche Astronaut Alexander Gerst seine Ablösung. Zwei Monate nach einem dramatischen Fehlstart sind erstmals wieder Raumfahrer zur ISS geflogen - und der nächste Start ist auch schon angekündigt.

Baikonur (dpa) - Rund zwei Monate nach dem dramatischen Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete ist erstmals wieder eine Crew zur Internationalen Raumstation ISS geflogen.

Die Rakete mit der US-Astronautin Anne McClain, dem Russen Oleg Kononenko und dem Kanadier David Saint-Jacques startete am Montag planmäßig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur.

Nach der Trennung von der dritten Antriebsstufe nahm das Raumschiff Kurs auf den Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde. Dort kamen die Raumfahrer rund sechs Stunden später an, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

Die drei Raumfahrer sollen rund sechs Monate im All bleiben und zunächst die Crew um den deutschen Kommandanten Alexander Gerst verstärken. Die Flug- und Einsatzpläne waren auf der ISS durcheinandergeraten, nachdem im Oktober die Rakete kurz nach dem Abheben versagt hatte. Zwei Raumfahrer konnten sich damals unverletzt retten.

Video: «Willkommen im All» - Raumfahrer zur ISS geflogen

«Willkommen im All», schrieb Gerst auf Twitter und gratulierte zum «fehlerlosen Start». Zuvor hatte der 42-Jährige bereits getwittert, die ISS sei bereit für die neuen Kollegen. «Wir bringen die ISS noch mal in Form, bevor unsere Freunde mit der Sojus MS-11 ankommen», schrieb er und veröffentlichte Fotos von den letzten Vorbereitungen. Gerst, der aus Baden-Württemberg stammt, ist seit Juni auf der ISS und hat dort seit Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando inne. Kurz vor Weihnachten soll er mit seinen derzeit auf der ISS stationierten Kollegen Serena Auñón-Chancellor und Sergej Prokopjew zur Erde zurückkehren.

Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos ist der nächste bemannte Start einer Rakete zur ISS für den 1. März 2019 geplant. Dann sollen die Raumfahrer Alexej Owtschinin und Nick Hague ins All geschickt werden. Sie hatten den Fehlstart unverletzt überstanden. Sie werden demnach begleitet von der Nasa-Astronautin Christina Hammock Koch, die zum ersten Mal zur ISS fliegt.

Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin sagte russischen Medien zufolge, er sei froh, dass die Crew die ISS diesmal erfolgreich erreicht habe. Mit Blick auf die Untersuchungsergebnisse nach der Panne im Oktober betonte er: «Es ist sehr wichtig, keine Fehler zu machen, aber vor allem, diese Fehler zu korrigieren.»

Tweet von Alexander Gerst

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