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«Aktenzeichen XY ... ungelöst»

Frauenmord in Düsseldorf: Verdächtiger weiter auf der Flucht

Der gereinigte Bürgersteig - hier hatte ein Mann eine Frau tödlich verletzt. Foto: Christophe Gateau
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Der gereinigte Bürgersteig - hier hatte ein Mann eine Frau tödlich verletzt. Foto: Christophe Gateau

Die Fahndung nach dem flüchtigen mutmaßlichen Frauenmörder aus Düsseldorf läuft weiter auf Hochtouren. Die Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung ist allerdings überschaubar.

Düsseldorf (dpa) - Drei Tag nach dem Mord an einer 36-jährigen Frau auf einer Straße in Düsseldorf ist der mutmaßliche Täter weiter auf der Flucht.

Nach einem Fahndungsaufruf in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» am Mittwochabend seien eine Handvoll Hinweise eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Eine heiße Spur sei nicht darunter gewesen.

Der 44-jährige Kiosk-Mitarbeiter Ali Shahghaleh soll die Frau am Montagmorgen verfolgt, heimtückisch angegriffen und erstochen haben. Der Iraner und sein Opfer hatten sich den Ermittlern zufolge gekannt: Die ledige Frau habe in unmittelbarer Nachbarschaft des Kiosks gewohnt, in dem der Mann gearbeitet habe.

Als Tatmotiv kommt verschmähte Liebe in Betracht. In einem Brief hatte der Mann die Frau in holprigem Deutsch gebeten, die Blockade seiner Telefonnummer aufzuheben. «Jeder Sekunde ohne Dich ist die Hölle für mich», heißt es. Die Rede ist auch von einem Streit.

Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen nicht vorbestraften, anerkannten Flüchtling aus dem Iran. Er war 2001 nach Deutschland gekommen. Es gebe Unterlagen mit Hinweisen auf eine geistige Behinderung des mutmaßlichen Mörders. Die Obduktion hatte ergeben, dass drei der zahlreichen Messerstiche tödlich waren.

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