Verbindung zu einem Fall aus dem Dezember?

Taucher suchen nach Spuren im Inn

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Kufstein - Mord an der Austauschstudentin Lucile K. am Samstag: Waren es zwei Täter, die bereits Ende Dezember eine ähnliche Gewalttat verübten und flüchten konnten? *Neue Bilder*

UPDATE 16.10 Uhr

Die Polizei suchte am Dienstag das Kufsteiner Innufer nach Spuren ab. An der Suche beteiligen sich unter anderem 23 Polizeischüler und ein Hubschrauber. Außerdem suchen Taucher der Polizei-Spezialeinheit "Cobra" im Inn nach der Handtasche und dem Handy der Studentin sowie einer möglichen Tatwaffe.

Im Gedenken an die Lucile wurden bereits zahlreiche Kerzen und Blumen an der Innpromenade abgelegt.

Polizeitaucher auf Spurensuche

UPDATE 13:25 Uhr

Wie die Tiroler Nachrichten auf Ihrer Internetseite berichten, wurden jetzt auch die bayerischen Kollegen eingeschaltet. Hintergrund ist, dass es am 28. Dezember bereits zu einem ähnlich brutalen Raubdelikt in Kufstein kam. Möglicherweise gab es im Grenzbereich weitere Fälle?

"Wir überprüfen alle Übergriffe auf Frauen, die sich im Raum Kufstein ereignet haben. Außerdem haben wir die Kollegen in Bayern informiert. Sie werden auf unsere Bitte überprüfen, ob es im Grenzgebiet ähnliche Taten gegeben hat“, sagte der Leiter des LKA Tirol, Walter Pupp, laut tt.com

Mittlerweise seien auch einige Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die aber noch überprüft werden müssen, weiß tt.com ferner.

UPDATE 11.05 Uhr: Gewalttat schon im Dezember

Wie der ORF nun berichtet, ermittelt die Polizei nun auch, ob es einen Zusammenhang mit einer anderen Gewalttat gibt, die sich im Dezember in Kufstein ereignete. Kurz nach Weihnachten wurde nämlich eine junge Frau (18) von zwei Unbekannten brutal niedergeschlagen. Als sie am Boden lag, raubte man ihr Bargeld aus der Hosentasche.

Das würde dazu passen, dass die Polizei in dem Fall der ermordeten 20-jährigen Gaststudentin von einem Raubmord ausgeht.

Dieses Bild hat die österreichische Polizei veröffentlicht. Es zeigt die Tasche, die die ermordete Studentin bei sich hatte.

Unterdessen hat die Polizei ein Foto von der gesuchten Tasche der Französin veröffentlicht. Ebenfalls ist das I-Phone 4 mit pinken Cover der ermordeten Lucile K. noch immer verschwunden. Taucher der Sondereinheit Cobra suchen am Dienstag danach im Inn im Bereich der Leichenfundstelle ab, wie schon oe24 berichtet hat. Sollte ein Zeuge diese Gegenstände finden, solle sofort die Polizei gerufen werden, ohne die Tasche oder das Handy zu berühren, um die Spurensicherung nicht zu behindern. Die Tasche ist etwa 50x30 Zentimeter groß, aus bunten weichen Lederstreifen, mit Reißverschluss und Tragegriffen.

Sexualdelikt ausgeschlossen

Walter Pupp, geht von einem "Raub mit Tötungshandlung" aus, wie er in der ORF-Sendung "Tirol heute" am Montag sagte. Ein Sexualdelikt kann ausgeschlossen werden. Auch für eine Beziehungstat spreche derzeit nichts, berichtet der ORF unter Berufung auf Pupp.

Trauer an der FH

Die Eltern der Verstorbenen sind unterdessen aus Frankreich angereist, meldet der ORF. Die Zeitung Krone berichtet zudem, dass die Bestürzung an der Fachhochschule Kufstein, an der Lucile K. studierte, sehr groß sei. Vor dem Gebäude weht eine schwarze Fahne. Der FH-Geschäftsführer Thomas Madritsch erklärte laut krone.at: "Es herrscht vor allem unter denjenigen, die mit Lucile studiert haben, eine sehr bedrückte Stimmung."

Spurensuche in Kufstein

Spurensuche in Kufstein

Leichenfund in Kufstein

Eine der ungeklärten Fragen ist derzeit noch, ob Lucile K. ihren Mörder erst am Innufer getroffen hat oder ob er schon zuvor ihr Begleiter war. Fest steht jedoch, dass ein Handygespräch mit einer Freundin gegen 23.45 Uhr abrupt endete und die Studentin nicht mehr auf Rückrufversuche reagierte. Erschlagen wurde die Französin mit einem schweren Gegenstand, der mehrmals auf ihren Kopf traf. Die Polizei geht jetzt offenbar davon aus, dass der Fundort der Leiche auch der Tatort ist.

Quelle: rosenheim24.de

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