Mord in Kufstein

Tote Studentin: Das Telefonat riss plötzlich ab

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Auf dieser Sandbank am Inn wurde die Studentin tot aufgefunden.
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Kufstein - Am Sonntag wurde die 20-jährige Austauschstudentin Lucile tot am Innufer gefunden. Nun rekonstruiert die Polizei ihre letzten Minuten. *Neue Bilder der Spurensuche*

UPDATE 13:40 Uhr

Nun wurden weitere Ermittlungsergebnisse der Polizei bekannt. Wie der ORF mitteilt, führte die 20-Jährige noch ein Handygespräch mit einer Studienkollegin und war auch auf dem Weg zu ihr. Plötzlich brach das Telefonat aber ab. Das war gegen 23.45 Uhr am Samstagabend. Dies erklärt auch, warum die Polizei so schnell auf die Vermisstenmeldung am Sonntagmorgen reagierte.

Laut den Tiroler Nachrichten führte ihr Weg von ihrer WG, wo sie mit einer anderen Freundin lebte, zu einer Studienkollegin. Sie brach gegen 23 Uhr auf. Der Fußweg führte sie laut tt.com über die nur düster beleuchtete Innbrücke und Promenade. Hier brach das Telefonat ab - offenbar traf sie dort ihren Mörder. Rückrufversuche durch die Studienkollegin, die ihre Ankunft erwartete, blieben unbeantwortet.

Es gebe bislang keine Hinweise auf ein Sexualverbrechen, jedoch seien ihre Handtasche und ihr Handy verschwunden. So kann auch ein Raubmord nicht ausgeschlossen werden.

Die Studentin stammte aus der Nähe von Lyon und hieß Lucile. Seit vier Monaten lebte und studierte die Austauschstudentin in Kufstein.

Die Tiroler Nachrichten schreiben, dass die Polizei nach eigenen Angaben bisher keine "heiße Spur" in dem Fall hat.

Bilder von der Spurensuche

Spurensuche in Kufstein

UPDATE 12.25 Uhr

Auf einer Pressekonferenz hat die Polizei am Mittag mitgeteilt, dass sie von einem Mord ausgeht. Die Studentin wurde demnach mehrfach auf den Kopf geschlagen, wie der ORF berichtet.

Der Sender zitiert den Leiter des Tiroler Landeskriminalamts, Walter Pupp, mit den Worten: „Die Oduktion hat eindeutlich ergeben, dass die junge Frau durch fremde Hände zu Tode kam.“ Hinweise auf den oder die Täter gebe es noch nicht, auch die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden. Die Polizei sucht noch nach Zeugen.

Meldung vom Vormittag

Zwar hält sich die Polizei weiter bedeckt, doch heißt es auf orf.at, dass die Spurensicherung den Fundort stundenlang untersuchte und auch weitere Polizeiermittlungen angelaufen seien. Der Leiter des Landeskriminalamts, Walter Pupp, schloss ein Gewaltverbrechen laut dem ORF nicht aus. Zudem müsse der Fundort auch nicht der Tatort sein.

Die Tiroler Tageszeitung geht noch weiter: So habe Walter Pupp der Zeitung mitgeteilt, dass ein Selbstmord aufgrund der Verletzungen "eher unwahrscheinlich" sei. Allerdings könne weder ein Fremdverschulden noch ein Unfall ausgeschlossen werden.

Mehr wurde bislang nicht bekannt. Die Französin wurde am Sonntagvormittag gegen 9.15 Uhr als vermisst gemeldet, weil sie in der Nacht nicht nach Hause kam. Nur wenig später wurde schon ihre Leiche gefunden.

Fotos von der Fundstelle:

Leichenfund in Kufstein

Quelle: rosenheim24.de

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