Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Papua-Neuguinea

Mit Pfeilen, Buschmessern und Äxten zu Tode gehackt - Hexenjäger verurteilt

Weimarer Menschenrechtspreis geht an Schweizer Ordensschwester. Lorena Jenal wurde für ihren Einsatz für die Opfer von Hexenverfolgungen in Papua-Neuguinea mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet.
+
Weimarer Menschenrechtspreis geht an Schweizer Ordensschwester. Lorena Jenal wurde für ihren Einsatz für die Opfer von Hexenverfolgungen in Papua-Neuguinea mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet.

Sie hatten Jagd auf angebliche Hexer im  Pazifikstaat Papua-Neuguinea gemacht - jetzt sind acht Dorfbewohner wegen Mordes an sieben Menschen zum Tode verurteilt worden.

Canberra - Über weitere 88 Angeklagte verhängte ein Gericht in Madang am Mittwoch lebenslange Haftstrafen, wie die örtliche Zeitung „The National“ berichtete.

Die Verurteilten hatten zu einer Gruppe von etwa 200 Dorfbewohnern gehört, die im April 2014 in Kriegsbemalung zu dem Dorf Sakiko im Nordosten der Insel fuhren, um angebliche Hexer zu suchen und zu töten. Die sieben Opfer, darunter auch zwei Jungen im Alter von drei und fünf Jahren, wurden mit Pfeilen, Buschmessern und Äxten zu Tode gehackt.

Richter David Cannings sagte, die Dorfbewohner habe die Sorge vor der Anzahl Toter in der Gegend umgetrieben, die der Hexerei zugeschrieben wurden. Doch der Glaube an Hexerei sei nicht strafmildernd, betonte er bei der Urteilsverkündung. Aberglaube ist in einigen der Stammeskulturen auf Papua-Neuguinea tief verwurzelt.

Lesen Sie auch: Absurdes Ritual: Dreijährige zur lebenden Göttin ernannt

dpa

Kommentare