120 Menschen nach Bootsunglück vermisst

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Dhaka - Mehr als 120 Menschen sind auf der Suche nach einem besseren Leben vor der Küste Bangladeschs mit ihrem überfüllten Boot gekentert.

Es wird befürchtet, dass die meisten umkamen. Nur 6 der 128 Passagiere konnten von Fischern aus dem Wasser in der Bucht von Bengalen gezogen werden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die anderen 122 würden seit der Nacht zum Montag vermisst.

Die Männer aus dem Entwicklungsland Bangladesch hatten versucht, von Teknaf im äußersten Südostens des Landes mit dem kleinen Boot über das offene Meer in das Hunderte Kilometer entfernte Malaysia zu fahren. Die Überlebenden erzählten lokalen Medien, dass sie Schlepper für die Überfahrt bezahlt hatten. Die Männer hofften auf bessere Jobs in dem Schwellenland Malaysia. Die Polizei konnte den Ort des Unglücks bislang nicht genau ausmachen, vermutet ihn aber 50 Kilometer vor der Küste auf dem offenen Meer.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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