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Trittbrettfahrer

Mann klammert sich außen an ICE und fährt 25 Kilometer mit

Blöde Idee: Außen an einem Zug hängen. Foto: Julian Stratenschulte
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Blöde Idee: Außen an einem Zug hängen. Foto: Julian Stratenschulte

Zugegeben, es ist eine missliche Lage: Man steht auf dem Bahnsteig, die Türen schließen und das Gepäck ist im Zug. Trotzdem solte man nicht zu jedem Mittel greifen.

Bielefeld/Hannover (dpa) - Einen lebensgefährlichen Außen-Stehplatz hat ein 59-Jähriger für seine Bahnfahrt mit dem ICE von Bielefeld in Richtung Hannover gewählt.

Der Mann habe sich an den sogenannten Faltenbalg zwischen zwei Waggons geklammert und sich dabei mit den Füßen auf einem kleinen Trittbrett abgestützt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover. «Dass der 59-Jährige noch lebt, hat er wohl Bahnbediensteten zu verdanken, die ihn am Mittwoch bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bielefeld entdeckten und dann umgehend das Zugpersonal verständigten.»

Der ICE, der zu diesem Zeitpunkt bereits Tempo 160 fuhr, drosselte die Geschwindigkeit und hielt nach 25 Kilometern im Bahnhof Löhne. Dort wurde der 59-Jährige in den ICE geholt und bis zu seinem Zielort Hannover gebracht. Dort wurde der Mann von der Bundespolizei in Empfang genommen.

Zu den Beamten sagte er, er habe sein Gepäck in Bielefeld in den ICE gestellt und den Zug dann noch einmal kurz verlassen. Als der ICE dann für ihn überraschend losfuhr, sei er zwischen die Waggons gesprungen und habe sich dort festgeklammert.

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