Ur-Enkelin verunglückt - Mandela sagt für WM-Feier ab

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Zenani Mandela (vorne links) starb bei einem Autounfall nach dem WM-Auftaktkonzert

Johannesburg - Ein tragisches Unglück hat den ersten Tag der Fußball-WM in Südafrika überschattet: Eine Ur-Enkelin von Nelson Mandela ist auf dem Heimweg vom WM-Auftaktkonzert tödlich verunglückt.

Auf dem Weg vom WM-Auftaktkonzert in Soweto am frühen Freitagmorgen ist eine Ur-Enkelin von Südafrikas Ex-Präsidenten Nelson Mandela tödlich verunglückt. Dies teilte die Nelson-Stiftung in Johannesburg mit. Nelson Mandela hat ausgerichtet, wegen des Schicksalsschlags auf die Teilnahme an der WM-Eröffnungsfeier zu verzichten.

Die 13-jährige Zenani - eine Enkelin von Mandelas Tochter Zindzi - starb bei einem Autounfall, teilte die Stiftung des Friedens-Nobelpreisträgers am Freitag mit. In dem Fahrzeug war auch die frühere Ehefrau Mandelas, Winnie Madikizela-Mandela. Der 91-jährige schwer kranke Nelson Mandela sollte am Nachmittag in Sowetos Soccer-City-Stadion zumindest mit einem Kurzauftritt an der Eröffnungszeremonie zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) teilnehmen.

Der Unglückswagen hatte sich nach Polizeiangaben auf der Bundesstraße M1 nahe Johannesburg überschlagen. Der Fahrer sei festgenommen worden. Gegen ihn wird wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts ermittelt, sagte der Polizeisprecher der Provinz Gauteng, Noxolo Kweza.

Zenani, eine von neun Enkelkindern von Südafrikas Nationalhelden, hatte erst am Mittwoch ihren 13. Geburtstag gefeiert. Sie ist die älteste Tochter von Zoleka Seakamela. Die Mandela-Stiftung hat die Öffentlichkeit gebeten, die Privatsphäre der trauernden Familie zu respektieren.

dpa

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