Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Streit um Lohn

Männer klagen erfolgreich wegen Diskriminierung

London - In der Regel werden in der Arbeitswelt Frauen benachteiligt. Doch jetzt haben erstmals männliche Angestellte in Großbritannien mit einer Klage wegen Diskriminierung Recht bekommen.

18 Mitarbeiter der Universität Trinity Saint-David in Wales - Tischler, Klempner und Hausmeister - hatten geklagt, sie würden schlechter bezahlt als die Sekretärinnen und Büroangestellten der Uni, obwohl alle in der gleichen Lohn- und Gehaltsgruppe eingestuft seien. Die Geschäftsführung der Uni hatte zunächst argumentiert, die Gehaltsunterschiede erklärten sich aus Änderungen in den jeweiligen Arbeitsverträgen. Am Mittwoch erklärten die Anwälte der Uni dann zur allgemeinen Überraschung, die Klagen der männlichen Angestellten seien begründet.

Die Männer hatten geklagt, nachdem ihre Arbeitsverträge geändert worden waren - die Zahl ihrer Wochenstunden wurde von 45 auf 37 herabgesetzt. Trotz einer Zusatzzahlung zum Ausgleich für die stark reduzierte Arbeitszeit verdienten die Männer aber unter dem Strich weniger als die weiblichen Angestellten der Universität in der gleichen Lohngruppe.

Klagen wegen Diskriminierung bei der Bezahlung kommen in Großbritannien in den allermeisten Fällen von Frauen. Laut der britischen Statistikbehörde verdienen Frauen im Königreich im Schnitt 19,7 Prozent weniger als Männer.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare