Luftüberwachung: Systemausfall bei Skyguide

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Die Ursache für den Systemausfall bei der Schweizer Luftüberwachung Skyguide ist noch unklar.

Genf  - Ein Systemausfall bei der Schweizer Luftüberwachung Skyguide, die auch für den süddeutschen Raum zuständig ist, hat zu Verspätungen geführt.

Am Flughafen Genf sind am Donnerstagabend rund 30 Flüge zu spät gestartet oder gelandet, wie am Freitag bestätigt wurde. Grund sei ein rund zweistündiger Ausfall des Flugplandatensystems gewesen. Die Sicherheit sei aber gewährleistet gewesen, erklärte das Unternehmen.

Die genaue Ursache des Ausfalls im Kontrollzentrum Genf war zunächst nicht bekannt. Während des Ausfalls wurde der Flugverkehr über die Nachbarländer umgeleitet. Rund 30 Flüge von und nach Genf hatten Verspätungen von durchschnittlich 40 Minuten.

Am 1. Juli 2002 waren im süddeutschen Luftraum bei Überlingen zwei Flugzeuge zusammengestoßen. Zuständig für die Überwachung war Skyguide. Bei dem Zusammenprall eines Passagierflugzeugs des Typs Tupolev TU-154M der Bashkirian Airlines mit einem Frachtflugzeug, einer Boeing 757-200 des Expresspostdienstes DHL, kamen 71 Menschen, darunter viele Kinder, ums Leben. Damals waren bei Skyguide Sicherheitsmängel festgestellt worden.

dpa

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