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Gute Nachrichten für Urlauber auf Bali

Live-Stream: Wann spuckt der Mount Agung Lava?

Wegen eines drohenden Ausbruchs des Mount Agung wurde die höchste Alarmstufe auf Bali ausgerufen.
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Wegen eines drohenden Ausbruchs des Mount Agung wurde die höchste Alarmstufe auf Bali ausgerufen.

Am Mittwoch wurde der Flugverkehr auf der Urlaubsinsel Bali wieder aufgenommen. Mehr als 120.000 Urlauber können nun abreisen. Doch nicht über diesen Weg.

Denpasar - Nach der Wiederinbetriebnahme des internationalen Flughafens auf Bali haben tausende Touristen die von einem Vulkanausbruch bedrohte Ferieninsel verlassen. Seit der Flughafen wieder geöffnet sei, normalisierten sich "die Dinge schrittweise", sagte Flughafensprecher Israwadi am Donnerstag. Mehr als 4500 Menschen seien inzwischen ausgeflogen worden.

Der internationale Flughafen von Bali war am Montag wegen einer riesigen Aschewolke aus dem Vulkan Agung geschlossen worden. Hunderte Flüge wurden gestrichen, mehr als 120.000 Urlauber saßen deswegen auf der Insel fest. Am Mittwoch wurde der Flugverkehr vorerst wieder aufgenommen, weil die Vulkanasche zunächst in eine andere Richtung geweht wurde.

Verfolgen Sie hier den Vulkan im Live-Stream.

Der Flughafen auf der nahegelegenen Insel Lombok wurde derweil am Donnerstag wieder geschlossen, weil Asche und Rauch in Richtung des Flughafens zogen. Pech für alle, die über Lombok weiter nach Hause reisen wollten.

Zwar schien der Vulkan am Donnerstag weniger Asche und Rauch auszustoßen,

Vulkanologe: Es droht ein großer Agung-Ausbruch

Der Vulkan Mount Agung spuckt Rauch und Asche. Wegen der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs gilt auf Bali derzeit die höchste Alarmstufe. Foto:  Donal Husni
Der Vulkan Mount Agung spuckt Rauch und Asche. Wegen der Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Ausbruchs gilt auf Bali derzeit die höchste Alarmstufe. Foto:  Donal Husni © Donal Husni
Warnschilder auf Bali: Der Vulkan Mount Agung steht kurz vor einem Ausbruchs. Foto: Donal Husni
Warnschilder auf Bali: Der Vulkan Mount Agung steht kurz vor einem Ausbruchs. Foto: Donal Husni © Donal Husni
Der Vulkan Mount Agung spuckt Rauch und Asche. Foto: Firdia Lisnawati
Der Vulkan Mount Agung spuckt Rauch und Asche. Foto: Firdia Lisnawati © Firdia Lisnawati
Nichts geht mehr: Der internationale Flughafen von Bali ist aus Angst vor einem unmittelbar drohenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung geschlossen. Foto: James Hall
Nichts geht mehr: Der internationale Flughafen von Bali ist aus Angst vor einem unmittelbar drohenden Ausbruch des Vulkans Mount Agung geschlossen. Foto: James Hall © James Hall
Der 3031 Meter hohe Vulkan liegt nur wenige Kilometer vom Meer entfernt. Foto: Donal Husni
Der 3031 Meter hohe Vulkan liegt nur wenige Kilometer vom Meer entfernt. Foto: Donal Husni © Donal Husni
Entrücktes Lächeln: Eine Statue ist neben der riesigen Rauchsäule zu sehen, die über dem balinesischen Vulkan Mount Agung aufsteigt. Foto: Josh Edelson
Entrücktes Lächeln: Eine Statue ist neben der riesigen Rauchsäule zu sehen, die über dem balinesischen Vulkan Mount Agung aufsteigt. Foto: Josh Edelson © Josh Edelson
Notunterkunft für Menschen aus den evakuierten Gebieten rund um den Vulkan Mount Agung. Foto: Firdia Lisnawati
Notunterkunft für Menschen aus den evakuierten Gebieten rund um den Vulkan Mount Agung. Foto: Firdia Lisnawati © Firdia Lisnawati
Auf dem Weg zur Schule: Balinesische Jugendliche klettern auf einen Pick-up, während der Mount Agung im Hintergrund Rauch und Asche spuckt. Foto: Firdia Lisnawati
Auf dem Weg zur Schule: Balinesische Jugendliche klettern auf einen Pick-up, während der Mount Agung im Hintergrund Rauch und Asche spuckt. Foto: Firdia Lisnawati © Firdia Lisnawati
Höchste Alarmstufe: Über der Urlaubsinsel Bali steht eine dichte Rauch- und Aschewolke. Der Vulkan Mount Agung droht auszubrechen. Foto: Donal Husni
Höchste Alarmstufe: Über der Urlaubsinsel Bali steht eine dichte Rauch- und Aschewolke. Der Vulkan Mount Agung droht auszubrechen. Foto: Donal Husni © Donal Husni
Schon Mitte September flohen rund 130.000 Menschen aus ihren Dörfern. Foto: Josh Edelson
Schon Mitte September flohen rund 130.000 Menschen aus ihren Dörfern. Foto: Josh Edelson © Josh Edelson

. Ein größerer Ausbruch könne jederzeit erfolgen, hieß es. Überdies ähnele die Aktivität des Agung den Entwicklungen, die sich vor dem letzten Ausbruch des Vulkans 1963 abspielten. Damals waren rund 1600 Menschen durch den Vulkanausbruch ums Leben gekommen. Zuletzt gab es überdies eine Reihe von Mini-Eruptionen des Vulkans.

Wie können Vulkane unser Klima verädern?

Vulkane sind prinzipiell sehr unterschiedlich, genauso wie deren Ausbrüche. Dabei geht es vor allem um den Ausstoß von Lava, Gestein, Asche oder Gasen.

Bei explosiven Vulkansausbrüchen kann Asche bis in die Stratosphäre (ca. 10-40 Kilometer) geschleudert werden. Wenn das passiert, wird die Asche über den ganzen Globus verteilt und kann sich dort bis zu mehreren Jahren halten. Es findet nämlich kaum vertikaler Austausch innerhalb der Stratosphäre statt. Durch die schwefelhaltige Vulkanasche entsteht sogenannten Sulfataerosol, das das Sonnenlicht zurück in den Weltraum reflektiert und somit zu einer Abkühlung der Erde führt.

Video: Alltag auf Bali - Leben neben dem Vulkan

Wenn die Vulkanasche jedoch innerhhalb der Troposphäre (ca. 10 Kilometer) bleibt, sinkt sie recht schnell wieder auf die Erde ab. Mit dem nächsten Regen wird sie dann ausgewaschen. Die Ascheteilchen können sogar die Wolkenbildung beschleunigen, indem sie als Kondensationskerne dienen.

In Mexiko ist ebenfalls ein Vulkan aktiv geworden. Der Popocatepetl spuckt ebenfalls Asche und Rauch. Es sei die aktivste Phase seit 2013, wie mexikanische Medien berichten. An Weihnachten 2016 ist in Mexiko erneut der

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tf/AFP

Lesen Sie unsere Zusammenfassung: Was Reisende jetzt wissen sollten

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