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Letzter großer Drogenbaron geschnappt

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Daniel „Loco“ Barrera wurde in Venezuela geschnappt.

Bogota - Kolumbien hat die Festnahme des letzten großen Drogenbarons des Landes gemeldet. Die Behörden hatten 2,7 Millionen Dollar Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hat die Festnahme des letzten großen Drogenbarons des Landes bekannt gegeben. „Der letzte der großen Bosse ist gefallen“, sagte Santos am Dienstagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Daniel „Loco“ Barrera sei nach monatelangen Ermittlungen in der venezolanischen Stadt San Cristobal gefasst worden. Die Behörden der USA und anderer Länder hätten die Ermittlungsarbeit unterstützt.

Der kolumbianische Polizeichef Jose Roberto Leon sagte der Nachrichtenagentur AP, der 50-jährige Barrera habe bei seiner Festnahme im Nachbarstaat keinen Widerstand geleistet. Er rechne damit, dass Venezuela Barrera ausliefern werde. Barrera war einer der meistgesuchten Männer Kolumbiens. Im vergangenen Jahr setzten die Behörden eine Belohnung von 2,7 Millionen Dollar für Hinweise auf seinen Aufenthaltsort aus. Ob Hinweise zu seiner Festnahme eingingen, wollten die Behörden nicht sagen.

WANTED! Die Top Ten der US-Fahndungsliste

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Die Top Ten der US-Fahnungsliste
Robert William Fisher, auf der Liste seit dem 29. Juni 2002. Er soll seine Ehefrau und seine zwei Kinder ermordet haben. Außerdem soll er anschließend das eigene Haus in die Luft gejagt haben. Alle Informationen: Stand: 23. November 2011
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Jason Derek Brown, auf der Liste seit dem 8. Dezember 2007. Er soll einen bewaffneten Raubüberfall auf einen Geldtransporter begangen und dabei einen Wachmann erschossen haben.
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Eduardo Ravelo, auf der Liste seit dem 20. Oktober 2009. Er soll der Leader der Barrio Azteca Gang gewesen sein. Diese Bande soll in Drogengeschäfte involviert gewesen sein und Morde im Auftrag des Drogenkartells des berüchtigten Vicente Carrillo Fuentes begangen haben.
Die Top Ten der US-Fahnungsliste
Semjon Judkowitsch Mogilewitsch, auf der Liste seit dem 23. Oktober 2009. Er ist momentan der einzige mutmaßliche Wirtschaftsstraftäter auf der Liste. Er soll Tausende von Investoren um viele Millionen US-Dollar gebracht haben. Der Vorwurf: Betrug!
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Víctor Manuel Gerena, auf der Liste seit dem 14. Mai 1984 - gesucht wegen eines bewaffneten Raubüberfalls auf eine Sicherheitsfirma. Dabei soll er etwa sieben Millionen US-Dollar erbeutet und zwei Angestellten eine rätselhafte Flüssigkeit gespritzt haben.
Die Top Ten der US-Fahnungsliste
Joe Luis Saenz, auf der Liste seit dem 19. Oktober 2009. Er soll zwei Gangmitglieder erschossen sowie seine Freundin gekidnapped, vergewaltigt und anschließend ermordet haben. Auch bei einem weiteren Mord soll er die Finger im Spiel gehabt haben.
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Alexis Flores, auf der Liste seit dem 2. Juni 2007. Er soll eine 5-Jährige entführt und umgebracht haben.
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Glen Stewart Godwin, auf der Liste seit dem 7. Dezember 1996. Er ist aus dem Hochsicherheitsgefägnis von Folsom in Kalifornien geflohen. Dann landete er wegen Drogenhandels in Mexiko im Knast. Auch dort gelang ihm die Flucht, wobei er auch noch einen Mithäftling ermordet haben soll.
Fidel Urbina wird unter anderem wegen vorsätzlichen Mords, Entführung und sexuellen Missbrauchs gesucht. Eine Frau soll er im März 1998 in Chicago, Illinois, geschlagen und missbraucht haben, eine andere im Oktober des Jahres geschlagen, missbraucht und zu Tode stranguliert haben. Ihre Leiche wurde im Kofferraum eines Autos gefunden, das in Brand gesteckt worden war.
Eric Justin Toth, auf der Liste seit dem 10. April 2012. Der ehemalige Lehrer an einer Privatschule soll kinderpornografische Werke besessen und produziert haben. Er gilt als Computer-Experte.

Aus US-Behördenkreisen verlautete, Berraras Bande versorge das mexikanische Sinaloa-Kartell mit Kokain, das die Droge dann weiter in die USA schmuggelt. Es ist die dritte Festnahme eines Drogenbosses innerhalb eines Jahres. Im Juni nahm die Polizei in Venezuela der 41-jährigen Diego Perez Henao fest. Er wurde nach wenigen Wochen nach Kolumbien ausgeliefert. Im November ging der 39-jährige Maximilian Bonilla Orozco in Venezuela ins Netz, er wurde im Dezember direkt an die USA ausgeliefert.

dapd

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