Leipziger Vierlings-Mama aus Klinik entlassen

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Leipzig - Die Mutter der eineiigen Vierlinge aus Leipzig ist bereits wenige Tage nach dem Kaiserschnitt aus der Klinik entlassen worden. Das kleine Quartett muss aber noch unter der Obhut der Ärzte bleiben.

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Das teilte das Universitätsklinikum Leipzig am Mittwoch mit. Die 31-Jährige konnte ihre vier Mädchen Laura, Sophie, Jasmin und Kim aber noch nicht mit in die 4-Zimmer-Wohnung nehmen. Die Frühchen müssen erst aufgepäppelt werden und bis zum ursprünglich errechneten Geburtstermin in der Obhut der Mediziner bleiben. Die Babys mussten in der 28. Schwangerschaftswoche auf die Welt geholt werden. Zuhause wartete auf die Vierlings-Mama der fünfjährige Sohn - er ist nun der große Bruder von vier gleichaussehenden Mädchen.

Dem kleinsten Mädchen des Leipziger Quartetts ging es am Mittwoch bereits besser. Es konnte nach der Frühgeburt am 6. Januar nicht wie seine Schwestern alleine atmen. Das Kind atme nun aber aus eigener Kraft mit der Beatmungsmaschine mit, sagte der Frühgeburtenmediziner Ulrich Thome von der Uniklinik. „Wenn alles so weitergeht, können wir die Beatmung am Donnerstag beenden.“ Das zweitgeborene Baby bekommt maschinelle Atemhilfe und Inhalationen. „Es geht allen recht ordentlich, alle haben sich verbessert.“

Die Eltern können ihre Mädchen rund um die Uhr besuchen. Und wenn die Kleinen etwas stabiler sind, bekommt die gelernte Friseurin ihre Mädchen zum Kuscheln endlich auf die nackte Brust gelegt. „Es fällt mir schwer, sie nicht in den Arm zu nehmen. Ich hatte sie 7 Monate unterm Herzen getragen, jetzt sieht man sie erst einmal nur kurz im Brutkasten“, sagte die Mutter nach Angaben des Fernsehsenders RTL.

Mehrere Verwandte hätten die Vierlinge im Beisein der Eltern besucht, sagte Arzt Thome. Auch der Bruder der Vierlinge habe einen kurzen Blick auf seine Schwestern werfen dürfen. „Kinder realisieren das erst, wenn die neuen Geschwister zu Hause sind und schreien“, sagte Thome. „Er hat wohl ganz interessiert geguckt, gesagt hat er nix.“

dpa

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