Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Dramatische Überflutungen

"Die Lage ist verheerend": Dutzende Tote bei Unwettern in Südamerika

chile-unwetter-dpa
+
In Chile wütete ein verheerendes Unwetter.

Santiago de Chile/Lima - Überflutungen in der Wüste: Heftige Niederschläge zerstörten diese Woche den eigentlich trockenen Norden Chiles. Die Lage ist dramatisch. Auch in Ecuador und Peru wütete die Natur.

Bei schweren Unwettern in Südamerika sind in den vergangenen Tagen Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen zerstörten Ortschaften in Chile, Ecuador und Peru. In der eigentlich extrem trockenen Wüstenregion Atacama im Norden Chiles starben mindestens 12 Menschen, 20 galten am Samstagabend (Ortszeit) noch als vermisst. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

In Ecuador starben in den vergangenen Tagen mindestens 25 Menschen. In Peru verwüstete ein Erdrutsch eine Ortschaft im Osten der Hauptstadt Lima. Im trockenen Norden Chiles berichteten die Behörden von den schlimmsten Regenfällen seit 80 Jahren. Betroffen waren die Regionen Antogasta, Atacama und Coquimbo, wo heftige Niederschläge zu Sturzfluten und Erdrutschen führten. Mehrere Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten.

Laut dem Katastrophenamt Onemi mussten mindestens 5 500 Menschen in Sicherheit gebracht werden, Tausende Häuser wurden beschädigt. Mancherorts seien die Niederschläge inzwischen aber zurückgegangen. Insbesondere für die Landwirtschaft dürften die Schäden in Millionenhöhe gehen, berichteten mehrere ecuadorianische Medien.

Staatschefin Michel Bachelet rief in dem Gebiet den Notstand aus und entsandte das Militär, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen und Plünderungen vorzubeugen. „Die Lage ist verheerend, wir müssen schnell zu den isolierten Ortschaften gelangen“, sagte Bachelet laut der Zeitung „La Tercera“ nach einem Besuch in dem Katastrophengebiet.

Papst Franziskus sprach den Opfern sein Beileid aus. Das Oberhaupt der katholischen Kirche bete für die Verstorbenen in Chile und Peru, schrieb Staatssekretär Pietro Parolin am Samstag.

In dem Andenstaat Peru starben nach Behördenangaben in dieser Woche mindestens neun Menschen bei einem Erdrutsch in der Gemeinde Chosica im Osten der Hauptstadt Lima. Die wichtige Landstraße Carretera Central war bis Samstag vier Tage lang teilweise gesperrt.

Auch in Ecuador nördlich von Peru wütete die Natur. In der südlichen Region Loja gab es am Freitag neun Todesopfer nach einem Erdrutsch. Landesweit waren in den vergangenen Tagen bei heftigen Unwettern mindestens 16 weitere Menschen ums Leben gekommen.

dpa

Kommentare