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Tirol will nochmal verstärken

Mindestens 30 Blockabfertigungen im kommenden Jahr

Stau wegen Blockabfertigung an deutsch-österreichischer Grenze
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Stau wegen Blockabfertigung an deutsch-österreichischer Grenze

Kufstein/Kiefersfelden - Kein Ende bei den Blockabfertigungen auf der A93 an der Landesgrenze in Sicht: Tirol hat nun für 2019 mindestens 30 Blockabfertigungen angekündigt.

Stau, Verkehrschaos, streitende Politiker, genervte Anwohner in den Grenzgemeinden: Diese Szenarien wird es wohl auch in 2019 wieder geben, denn die Tiroler Landesregierung will die Blockabfertigungen im kommenden Jahr weiter ausdehnen. An mindestens 30 Tagen will Tirol die Maßnahme wieder ergreifen, das kündigte Verkehrsreferentin Ingrid Felipe auf einer Sitzung der Tiroler Landesregierung an. Das wären dann noch einmal mindestens vier Tage mehr als in diesem Jahr. 2017 führten österreichische Einsatzkräfte an insgesamt vier Tagen Blockabfertigungen durch, im Jahr 2018 bereits an 26 Tagen.

Bei den Blockabfertigungen lässt Tirol für eine Zeit lang maximal 250 bis 300 Lkw pro Stunde die bayerisch-österreichische Grenze Richtung Brenner überqueren.

"Blockabfertigungen sind eine Notmaßnahme"

Für das erste Halbjahr stehen im sogenannten Dosierkalender zunächst 17 Termine. Dieser Dosierungskalender wurde auf der Basis des heurigen Verkehrsaufkommens erstellt. "Wir verzeichnen seit Jänner einen dramatischen Anstieg des Lkw-Transits – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 13 Prozent.  Aus diesem Grund werden wir auch weiterhin alle Maßnahmen ergreifen, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit für die Tiroler Bevölkerung zu sichern. Die Lkw-Blockabfertigungen sind eine Notmaßnahme, die wir weiter und auf Grund der Steigerung intensiver ergreifen werden", so Günther Platter, Landeshauptmann Tirol.

Termine stehen teils noch nicht fest

An welchen Tagen genau die Abfertigungen stattfinden, steht noch nicht fest. Den endgültigen Dosierungskalender für das zweite Halbjahr 2019 will die Tiroler Landesregierung erst vorstellen, wenn die Daten vom diesjährigen Herbst evaluiert wurden. Fest steht aber schon, dass der Lkw-Verkehr am jeweiligen Mittwoch nach Ostern und Christi Himmelfahrt sowie am Donnerstag vor Pfingsten dosiert wird.

Blockabfertigung am Donnerstag - Polizei zieht Bilanz

Am Donnerstag wurden zwischen 5 und 7 Uhr wurden pro Stunde 250 Lkw durchgelassen, zwischen 7 und 8 Uhr 300 Lkw. Um 8 Uhr wurde die Dosierungsmaßnahme beendet.

Auf deutscher Seite wuchs der Rückstau kurzzeitig bis etwas über die Anschlussstelle Reischenhart hinaus, baute sich nach Beendigung der Dosierungsmaßnahme jedoch schnell von vorne her ab. Für zusätzliche Behinderungen im sich abbauenden Rückstau sorgte ein Pannen- Lkw, der zwischen den Anschlussstellen Brannenburg und Oberaudorf auf dem rechten Fahrstreifen liegen blieb. Nachdem dieser auf den Seitenstreifen geschleppt werden konnte, baute sich der restliche Stau sehr schnell komplett ab, so dass die A 93 gegen 08:45 Uhr wieder staufrei war.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit Unterstützungskräften der Autobahnpolizei Holzkirchen und der Operativen Ergänzungsdienste Rosenheim sorgten dafür, dass die Anschlussstellen Kiefersfelden, Oberaudorf, Brannenburg und Reischenhart, sowie der linke Fahrstreifen der A 93 für den Individualverkehr frei blieben.

Somit kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen für die nicht von der Blockabfertigung betroffenen Verkehrsteilnehmer.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim/jb

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