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Schockierendes Foto

Kopfschuss: Miss stirbt bei Protesten

Génesis Carmona
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In den Armen eines Mopedfahrers wird Génesis Carmona ins Krankenhaus gebracht. Später erliegt die junge Frau ihren schweren Verletzungen.

Valencia - Bei Ausschreitungen in Venezuela ist am Dienstag die Schönheitskönigin Génesis Carmona ums Leben gekommen. Nun ist ein schockierendes Foto aufgetaucht, das die 21-jährige kurz nach dem Kopfschuss zeigt.

Schon wieder ist in Venezuela eine Schönheitskönigin ums Leben gekommen. Nach Angaben von Ärzten erlag am Mittwoch die 21-jährige Génesis Carmona, die am Vortag in eine Klinik der nördlichen Stadt Valencia eingeliefert worden war, ihren Schussverletzungen am Kopf. Die Miss Tourismus des Bundesstaates Carabobo, hatte sich in Valencia an einer Demonstration von Studierenden gegen die Regierung beteiligt, die in Gewalt umschlug. Die Zahl der Toten bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der venezolanischen Regierung ist auf vier gestiegen.

Erst Anfang des Jahres war die ehemalige Miss Venezuela, Mónica Spear Mootz, getötet worden. Die Schönheitskönigin des Jahres 2004 kam bei einem Raubüberfall ums Leben.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte es in Caracas drei Tote gegeben. Auch in der Hauptstadt waren Studentenproteste in Gewalt umgeschlagen.

Unterdessen versammelten sich in Caracas hunderte

Lange braune Haare und strahlende Augen: So wird Génesis Carmona ihren Lieben in Erinnerung bleiben.

Regierungsgegner aus Solidarität mit dem festgenommen Oppositionspolitiker Leopoldo López. Gegen ihn sollte in Kürze vor Gericht Anklage erhoben werden. Gegen den 42-jährigen Gründer der rechten Partei Voluntad Popular (Volkswille) war nach dem Tod der drei Menschen Haftbefehl wegen Totschlags und Aufstachlung zur Gewalt erlassen worden. Am Dienstag hatte sich López, begleitet von tausenden Anhängern, der Justiz gestellt. Er verfolgt seit längerem einen Kurs der Konfrontation zum Sturz der Regierung von Präsident Nicolás Maduro.

Venezuela gilt als Land mit den weltweit größten Ölreserven. Dennoch liegt die Wirtschaft am Boden, die Inflationsrate liegt bei mehr als 50 Prozent pro Jahr.

AFP

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