Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Über 100 Banken beraubt

Kopf von Cyber-Bande geschnappt - Europol spricht von Milliardenbetrügern

Europol
+
Europol hatte die Festnahme koordiniert, die auch von Software-Unternehmen unterstützt worden war.

Eine berüchtigte Cyber-Bande, die bereits mehr als eine Milliarde Euro gestohlen haben soll, wurde womöglich endlich gestoppt - denn die spanische Polizei kam dem Chef der Gruppe auf die Schliche.

Den Haag - Mehr als eine Milliarde Euro soll eine berüchtigte Cyber-Bande gestohlen haben, deren Chef die spanische Polizei festgenommen hat. Die Bande habe das Geld von über 100 Banken in rund 40 Ländern geraubt, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Der Kopf der Bande sei in der spanischen Küstenstadt Alicante festgenommen worden. Name und Nationalität des Verdächtigen gab die europäische Polizeibehörde nicht bekannt. Unklar war zunächst auch, ob es noch mehr Festnahmen gab.

Die Bande scheffelte Milliarden

Fast fünf Jahre lang hatte die Bande nach Angaben von Europol die Banken mit schädlicher Software angegriffen. Die Software war unter den Namen Carbanak und Cobalt bekannt geworden. Dabei machten sie eine Beute von bis zu zehn Millionen Euro pro Raub.

Die Methode war simpel: Die Bande schickte sogenannte Phishing-Mails mit einem schadhaften Anhang an Bankmitarbeiter. Sobald jemand diese öffnete, installierte sich die Software auf dem Server der Bank. Die Kriminellen hatten so Zugriff zu Konten und Geldautomaten.

An den von der spanischen Polizei geleiteten Ermittlungen waren auch das amerikanische FBI, Ermittler aus Rumänien, Weißrussland und Taiwan beteiligt. Europol hatte die Aktion koordiniert, die auch von Software-Unternehmen unterstützt worden war.

dpa

Kommentare