Schlammlawine im Kaunertal:

Einsatzkräfte suchen nach Vermissten - 80 Menschen müssen gerettet werden

Kaunertal - Auf einer Länge von bis zu 800 Meter wurde die Gletscherstraße bis zu vier Metern bei einem Murenabgang verschüttet. Die Polizei starte einen Sucheinsatz nach verschütteten Personen.

Update, 27. Juli, 14.45 Uhr - Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Am 25. Juli, gegen 18.40 Uhr kam es nach einem heftigen Gewitter in Kaunertal im Bereich der Bushaltestelle „Seewiese“ zu einem Murenabgang auf die Kaunertaler Gletscherstraße. Dabei wurde die Straße auf einer Länge von 500 bis 800 Metern bis zu vier Meter hoch verschüttet. Auf Grund der Größe des Murenabganges konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Fahrzeuge beziehungsweise Personen betroffen waren, weshalb ein Sucheinsatz unter Beteiligung der Feuerwehr Kaunertal, der Bergrettung Kaunertal, einem Rettungshubschrauber und dem Hubschrauber des Innenministeriums, zwei Suchhunden und der Polizei Ried im Oberinntal eingeleitet wurde.

Auf Grund der einsetzenden Dunkelheit und eines weiteren herannahenden Gewitters musste die Suche unterbrochen werden. Die Suchaktion, beziehungsweise die Aufräumarbeiten werden heute fortgesetzt.

Etwa 80 Personen befanden sich noch im Bereich hinter der verschütteten Gletscherstraße. Sie mussten die Nacht in der Alpenvereinshütte Gepatschhaus, beziehungsweise auf der Gepatschalm verbringen.

Ergänzend wird berichtet, dass aufgrund bisher gewonnener Erkenntnisse davon ausgegangen werden kann, dass keine Fahrzeuge bzw. Personen verschüttet worden sind und mit den Aufräumarbeiten begonnen wurde. Die etwa 80 Personen werden im Laufe des Tages gerettet.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Erstmeldung

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Donnerstag, den 25. Juli, gegen 18.40 Uhr kam es nach einem heftigen Gewitter in Kaunertal im Bereich der Bushaltestelle „Seewiese“ zu einem Murenabgang auf die Kaunertaler Gletscherstraße. Dabei wurde die Straße auf einer Länge von 500 bis 800 Metern bis zu vier Meter hoch verschüttet. 

Auf Grund der Größe des Murenabganges konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Fahrzeuge bzw. Personen betroffen waren, weshalb ein Sucheinsatz unter Beteiligung der Feuerwehr Kaunertal, der Bergrettung Kaunertal, einem Rettungshubschrauber und dem Hubschrauber des Innenministeriums, zwei Suchhunden und der Polizei Ried im Oberinntal eingeleitet wurde.

Wegen der einsetzenden Dunkelheit und eines weiteren herannahenden Gewitters musste die Suche unterbrochen werden. Die Suchaktion und die Aufräumarbeiten werden heute fortgesetzt.

Etwa 80 Personen befanden sich noch im Bereich hinter der verschütteten Gletscherstraße. Sie mussten die Nacht in der Alpenvereinshütte Gepatschhaus, bzw. auf der Gepatschalm verbringen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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