Jemen: Todesurteile für El-Kaida-Terroristen

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Sechs El-Kaida-Terroristen wurden im Jemen zum Tode verurteilt.

Sanaa - Ein Staatssicherheitsgericht im Jemen hat am Montag sechs Angehörige des Terrornetzwerks El Kaida zum Tode verurteilt, die Anschläge auf Ausländer verübt hatten.

Gegen zehn weitere Angeklagte verhängte der Richter Haftstrafen zwischen 8 und 15 Jahren. Die Terroristen, die im Gerichtssaal in einer Art Käfig standen, riefen “Allahu Akbar“ (Gott ist groß), als der Richter das Urteil verlas.

Die zum Tode verurteilten Terroristen, die zwischen 21 und 32 Jahre alt sind, sollen im Januar 2008 in der Provinz Hadramaut zwei belgische Touristinnen und drei jemenitische Fahrer erschossen haben. Die Gruppe soll auch an Mörserattacken auf die US-Botschaft und Ausländer-Wohnviertel in der Hauptstadt Sanaa im vergangenen Jahr beteiligt gewesen sein.

Unter den Angeklagten, die zu Haftstrafen verurteilt worden, sind vier Syrer und ein Saudi jemenitischer Abstammung. Der jemenitische Staat, der nicht alle Teile des südarabischen Landes komplett kontrolliert, kämpft seit knapp zehn Jahren gegen die El-Kaida-Terroristen.

dpa

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