Drogen waren für deutschen Markt bestimmt

Polizei beschlagnahmt Kokain im Wert von 250 Millionen Euro

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Mitarbeiter der italienischen Finanzpolizei, Carabinieri und von Europol finden Pakete mit Kokain in Bananenkisten im Hafen Gioia Tauro. Fast 1.200 Kilo mit einem Marktwert von mehr als 250 Millionen Euro seien entdeckt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
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Italien - Gleich zwei ungewöhnliche Drogenfunde wurden in Italien gemacht. Besonders spektakulär: Polizisten beschlagnahmten ganze 1.200 Kilogramm Kokain, das für den deutschen Markt bestimmt war.

Gleich zwei spektakuläre Kokain-Funde innerhalb weniger Stunden erreichten die Welt am Donnerstag (14. November) aus Italien. Dort gelang der Polizei ein Rekordfund. Fast 1.200 Kilogramm davon entdeckten die Beamten im Hafen Gioia Tauro in Kalabrien. Insgesamt ist der Fund 250.000.000 Euro wert. Von Italien aus sollte das Kokain nach Deutschland gebracht und dort verkauft werden. Versteckt war das Rauschmittel in Bananenkisten, in denen es aus Südamerika nach Europa transportiert wurde. 

Es handelt sich laut Polizeiaussagen um eine der größten Beschlagnahmungen, die jemals in Italien gemacht wurde. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) mitteilte, handelt es sich bei dem Containerhafen in Gioia Tauro um einen der Hauptumschlagsplätze für Kokain auf der Welt, nicht zuletzt durch die Verwicklung der kalabrischen Mafia "Ndrangheta".

Eine böse Überraschung erlebte auch eine Gang in der Toskana. Ihre Mitglieder entdeckten in Montepulciano, dass ihr im Wald versteckter Koks-Vorrat vollkommen zerstört worden war. Vermutlich handelt es sich bei den Schuldigen um eine Herde Wildschweine, berichtet independent.co.uk. Sie rissen die wasserfesten Verpackungen auf und verteilten das weiße Pulver im Wald. 

Aufgeflogen ist das Ganze nur, weil die Polizei die Telefongespräche von verdächtigten Drogenschmugglern, einem Italiener und drei Albanern, abhörte. Diese beklagten am Hörer bitter ihren Verlust, nicht ahnend, dass die Behörde mithörte. Sage und schreibe 20.000 Euro waren die zerstörten Drogen wert. 

jv

Quelle: rosenheim24.de

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