Hornissen greifen Schüler an

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Hornissen haben in Deutschöandsberg (Österreich) eine Schülergruppe angegriffen.

Deutschlandsberg - Eine Schülergruppe ist am Mittwoch in Deutschlandsberg (Österreich) von einem Hornissenschwarm angegriffen worden. Hier erfahren Sie, was bei der Attacke passierte.

Wie der Österreichische Rundfunk (ORF) berichtet, wurde eine Betreuerin bei der Hornissen-Attack mehrfach gestochen. Sie musste zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

17 Kinder der vierten Klasse einer Grazer Volksschule waren auf Projektwoche in Deutschlandsberg (Weststeiermark). Die Kinder im Alter von neun und zehn Jahren machten dabei eine Schnitzeljagd. Schon bei der ersten Station wurde die Gruppe von einem Schwarm Hornissen angegriffen.

Laut ORF wurden sieben Kinder und die beiden Betreuer zum Teil mehrfach gestochen. Die übrigen Kinder konnten sich vor dem Hornissenschwarm entkommen.

Die Kinder und die beiden Betreuer wurden durch einen Notarzt erstversorgt und anschließend in das Landeskrankenhaus Deutschlandsberg gebracht.

Wie der ORF berichtet, konnten die sieben gestochenen Kinder das Krankenhaus bereits verlassen. Eine Betreuerin musste zur Beobachtung auf der Station bleiben.

Schmerzhaft aber ungefährlich

Laut der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) sind Hornissen nicht aggressiv. "Im Vergleich mit Honigbienen oder anderen Wespen sind sie sogar ausgesprochen scheu", heißt es auf der ANL-Homepage.

Zudem seien die Stiche der Insekten schmerzhaft aber ungefährlich. Auf der ANL-Homepage ist zu lesen: "Dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten können, gehört ins Reich der Fantasie. Untersuchungen haben vielmehr ergeben, dass nicht einmal die Giftmenge eines großen Hornissenvolkes (max. 700 Tiere) für einen erwachsenen Menschen tödlich wäre."

fro

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser